Herstellerbeschreibung
Die neue Oakley Airbrake-Skibrille. Praktische SwitchLock™-Technologie vereinfacht bei der Airbrake den Scheibenwechsel. Launisches Bergwetter steht einer klaren Optik nicht mehr im Weg. Diese Brille vereint Leistung, Tragekomfort und Schutz in Perfektion und macht Technologie in einer ganz neuen Dimension erlebbar. Optimale Sicht unter allen Wetterbedingungen verschafft die SwitchLock-Technologie, ein genial einfacher Mechanismus für den schnellen mühelosen Scheibenwechsel. Keine Probleme mehr beim Einsetzen der Scheibe. Kein Gefummel mehr mit den in Handschuhen steckenden Händen. Keine Kompromisse mehr. Switchlock™-Mechanismus Ein einfacher Hebel ist das Herzstück des Entriegelungsmechanismus. Das Hochschieben des Hebels gibt die Scheibe frei. Sie wird dann aus dem Rahmen herausgedreht und durch eine andere Scheibe ersetzt. Das Schnellentriegelungssystem wird mit einem Nocken verschlossen, durch den die Scheibe sicher in ihrer Position gehalten wird. Mit wenigen Handgriffen ist der Scheibenwechsel vollzogen, und die Augen sind für die miserablen Sichtverhältnisse bei einem Schneesturm genauso gut gewappnet wie für gleißendes Sonnenlicht. Dank der genialen SwitchLock-Technologie ist es so einfach wie nie zuvor, sich den wechselnden Lichtverhältnissen anzupassen. Die Airbrake erlaubt den schnellen Umstieg auf die Scheibentönung, die die beste Kombination aus UV-Filter, Farbbalance und optischem Kontrast bietet. Ohnehin steht bei der Entwicklung jedes Oakley Glases die Performance im Fokus. Für hohe optische Präzision auch in großer Höhe gibt es High Definition Optics® (HDO®), eine Reihe von Technologien, die der Garant für eine gestochen scharfe, klare und unverfälschte Sicht sind. Hinzu kommen ein 100-prozentiger UV-Schutz und eine unübertroffene Stoßfestigkeit, die einen jeden Berg in Angriff nehmen lassen. Höchster Tragekomfort Die Airbrake ist in Sachen Tragekomfort das Maß aller Dinge. Dafür sorgt die perfekte Kombination aus einem starren O Matter® Rahmen und einer weichen, biegsamen Gesichtsauflage aus Urethanschaum. Diese Bauweise bewirkt eine Druckentlastung der Nase, optimiert die Luftzufuhr und ermöglicht selbst bei extremer Kälte einen passgenauen Sitz. Die Kopfbandausleger sorgen für eine ausgewogene Druckverteilung. Ein weiterer Vorteil der Airbrake™ ist der dreilagige Polar-Fleece-Schaum, der Feuchtigkeit von der Haut ableitet.
Material Plutonite®: Oakley Plutonite ist das optisch reinste Gläsermaterial, das heute für die Fertigung von Skibrillen zum Einsatz kommt. Es ist robust genug, um auch den härtesten Aufprall zu überstehen, und blockt die gesamte UVA-, UVB- und UVC-Strahlung, die in den Bergen für ungeschützte Augen besonders gefährlich ist. O Matter®: Unser O Matter Rahmenmaterial hält die Scheibe sicher in ihrer Position und neutralisiert zugleich Spannungen, die Verzerrungen in der Sicht verursachen können. Die Gesichtsauflage passt sich wie maßgeschneidert den individuellen Gesichtskonturen an. Durch O Matter erhält die Airbrake™ die für den Tragekomfort mitentscheidende Leichtigkeit und verleiht der Brille dennoch eine Stoßfestigkeit, die auch den gewaltigsten Berg zur Spielwiese werden lässt. Antibeschlag-Beschichtung: Beschlag wird wirkungsvoll vorgebeugt, weil das Doppelscheiben-Design der Airbrake hervorragend mit der ausgefeilten Belüftung harmoniert. Abgerundet wird das Ganze durch eine Extradosis Innovation von Oakley. Gemeint ist die Glasbeschichtung F3 die auf wundersame dazu beiträgt, schleierartige Feuchtigkeitsablagerungen zu verhindern. Die Gefahr eines Blindflugs ist also jederzeit gebannt. Für die weltbesten Brillen ist das Beste eben gerade gut genug.
Testermeinung
Abschied vom Gewöhnlichen - so lautete das Motto von Oakley, als man dort die Airbrake entwickelte. Und richtig: Gewöhnlich ist an dieser Schneebrille recht wenig. Zunächst fällt natürlich die pompöse Größe und Verspiegelung der Scheibe auf, die die Brille klar in der jugendlichen Zielgruppe verankern - Oakley wirbt mit Snowboard-Superstar Shaun White für das Modell und will vor allem die Snowboarder und Freestyler ansprechen. Doch die Oakley Airbrake kann viel mehr, als nur extrem stylisch daher kommen. Das muss sie auch, denn mit 250 Euro Kaufpreis ist sie die Teuerste im Test - und das mit Abstand. Passform und Sitz empfanden die Tester als sehr angenehm, trotz der äußeren Maße passt die Brille auch bei kleineren Gesichtsgrößen gut und fühlt sich dabei sehr weich an. Druckstellen bei längerem Tragen? Fehlanzeige! Die Brille sitzt recht fest am Helm, dafür sorgt das breite Brillenband, welches mit drei innen liegenden Silikonstreifen für den notwendigen Grip sorgt. Die Brille schließt bei manchen Helmmodellen nicht ganz am Helm ab, so dass etwas Luft an die Stirn kommt. Ein Tester bemerkte, dass die Brille seitlich leicht beschlagen würde - andere hatten damit aber keine Probleme. Insgesamt fühlten sich aber alle mit der Brille sehr wohl und vor allem gut vor den äußeren Einflüssen geschützt. Was ist aber das Wichtigste bei einer Skibrille? Natürlich, das man mit ihr gut sieht - und das bei den verschiedenen Bedingungen, die einen in den Bergen erwarten können. Und hier punktet die Oakley Airbrake ganz besonders: Das Standardglas (siehe Foto oben) liefert bei Sonnenschein oder leichter Bewölkung sehr gute Kontraste, gute Schärfe und liefert insgesamt eine beeindruckende Performance. Zieht es zu, wird neblig oder fängt an zu schneien, macht man einen Glaswechsel. Diesen sollte man vielleicht einmal zuhause im Warmen ausprobieren, denn das System muss man erst kennenlernen, bevor der Scheibenwechsel schließlich einfach und problemlos funktioniert. Man löst den Hebel an der Seite, drückt das Scheibenglas von unten aus der Fassung, entnimmt das Glas, passt das Neue ein und drückt den Hebel wieder runter. Kleiner Nachteil im Vergleich mit dem Magnetsystem der Uvex Take off: Für den Wechsel der Scheiben muss man die Brille vom Kopf nehmen (mit viel Übung ist es vielleicht auch zu schaffen, wenn die Brille noch auf dem Helm sitzt) und auch mit dicken Handschuhen ist der Wechsel kaum zu schaffen. Dennoch: Ein gutes System, das innerhalb von einer halben Minute den Wechsel der Gläser ermöglicht. Nach dem Wechsel auf die zweite Scheibe bietet die Oakley Airbrake auch bei schlechten Lichtbedingungen guten Durchblick: Mit ihrem orangenen Stich hellt die Brille gut auf, allerdings empfanden die Tester den Kontrast als etwas zu gering. Doch gerade wenn es dunkel wird oder dicke Wolken aufziehen, bietet das Wechselglas die Option, auch dann noch sicher unterwegs zu sein. Für uns lieferte das verspiegelte Glas aber zumeist die besseren Sicht. Fazit: Größe und Style sind mit Sicherheit nicht Jedermanns Geschmack, Funktionalität und Sichteigenschaften können aber eigentlich nicht viel besser sein bei einer Schneebrille. Wer also eine absolut hochwertige Ski- oder Snowboardbrille mit hohem "Auffall"-Faktor sucht und das nötige Kleingeld hat, der sollte sich die Oakley Airbrake zulegen. Von uns bekommt dieses Produkt die Testsieger-Auszeichnung - auch wenn das Design klar auf eine junge Zielgruppe ausgelegt ist und die "Oldschooler" mit einer solchen Brille wahrscheinlich nicht soviel anfangen können. Hier erklärt Shaun White den Switchlock™-Mechanismus:

Alle Brillen im Test:
- Alpina Sports Challenge QM
- Oakley Airbrake
- Scott Reply
- Uvex take off