Im Skiurlaub können Sie viel schneller einen Sonnenbrand bekommen als am Strand. Auf den Berggipfeln sind Sie der Sonne und ihren gefährlichen ultravioletten Strahlen viel näher. Sandra Elvins, Dermatologin in Steamboat (USA), sagt:  „Etwa alle 300 Höhenmeter gibt es 10 Prozent mehr Strahlung und weniger Atmosphäre, um sie zu filtern." Deswegen sollten Sie immer - wenn möglich wasserfeste - Sonnencreme auftragen oder sich mit entsprechender Kleidung schützen.

Die Strahlung wird außerdem vom Schnee reflektiert und dadurch doppelt gefährlich. „Sie bekommen Strahlung von oben und unten", sagt Dr. Elvins, „Und ein schlimmer Sonnenbrand kann die Skiferien ruinieren."

Erfahrene Bergfexe geben Neulingen of den Rat, den Mund geschlossen zu halten, um den ungeschützten Gaumen nicht zu gefährden. Ein gut gemeinter Rat, aber vielleicht möchten die Älteren einfach nur die Schönheit der Natur möglichst in Ruhe genießen.

Tragen Sie den Sonnenschutz eine Viertelstunde bevor Sie nach draußen gehen auf und erneuern Sie ihn regelmäßig. Die Cremes besitzen einen unterschiedlichen Lichtschutzfaktor (LSF). Die Zahl dient als Multiplikator der Zeit, die Sie ohne Sonnenbrandgefahr draußen sein können. Würden Sie ohne Schutz nach 10 Minuten einen Sonnenbrand bekommen, würde ein LSF 15 etwa 15 mal 10 Minuten Schutz bedeuten. Dr. Elvins fügt hinzu: „Am besten schützen Sie sich mit Kleidung, denn Sonnencremes bieten nicht unbedingt einen perfekten Schutz und lassen immer noch Strahlung durch." Eine Nackenmanschette oder eine Skimaske halten die Sonne ab und Sie selbst warm, wenn Sie die Pisten hinunter düsen.

Aber die Sonne gefährdet nicht nur die Haut. Tragen Sie unbedingt eine Sonnen- oder Skibrille, denn auch Ihre Augen könnten einen Sonnenbrand bekommen.