Das Vorarlberger Seilbahnunternehmen Doppelmayr hat seinen Umsatz im Geschäftsjahr 2010/2011um 2,5 Mio. Euro gesteigert. Dies gaben die beiden Vorstände der Doppelmayr-Gruppe, Michael Doppelmayr und Hanno Ulmer, auf einer Pressekonferenz in Wolfurt (Vorarlberg, Österreich) bekannt, wo sich die größte Produktionsstätte des Unternehmens in Österreich befindet.

Nicht weniger als 126 Seilbahnen wurden im Geschäftsjahr 2010/11 errichtet, dabei hat man einen Jahresumsatz von 618,2 Mio. Euro erzielt. Das Unternehmen hat wieder einige Sommerbahnen gebaut, der Schwerpunkt lag aber dennoch erneut im Wintersektor bei Seilbahnen für Skigebiete. Österreich und Deutschland machen mit 23 Prozent den größten Brocken beim Umsatz aus, der Markt in den USA und Kanada hat sich inzwischen wieder stabilisiert (12 Prozent Umsatz).

Viel zu tun hatte Doppelmayr im russischen Sotschi, wo 2014 die nächsten olympischen Winterspiele stattfinden. „Dort haben wir bisher 32 Anlagen errichtet“, berichtete Michael Doppelmayr.

Das Unternehmen beschäftigt allein in Österreich knapp 1000 Mitarbeiter (der Stand blieb praktisch identisch), weltweit sind rund 2.200 Mitarbeiter für die Gruppe tätig.

Für das Geschäftsjahr 2011/2012 geht man in Europa, Lateinamerika und China von einer zufriedenstellenden Marktentwicklung aus. Da der große Preisdruck anhalte und eine negative gesamtwirtschaftliche Entwicklung in wichtigen Märkten nicht auszuschließen sei, werden bei Doppelmayr sämtliche Prozesse strategisch ausgerichtet und kontinuierlich optimiert. Deshalb rechnet man auch 2011/2012 mit einem positiven Betriebsergebnis.