Immer ist der Fahrer wichtiger als das Auto, das gilt aber besonders bei Schnee und Eis, wenn Erfahrung, Geschick und Vorsicht gefragt sind bei rutschigen Straßen und geringer Sicht. Die Traktion bei kaltem, trockenem Schnee ist oft gut, bei feuchtem Schnee wird es häufig heimtückisch.

Allein jahrelange Erfahrung versetzt den Fahrer in die Lage, bei schwierigen Bedingungen sicher unterwegs zu sein. Die erste Regel lautet: Fahren Sie langsamer als sonst und halten Sie größeren Abstand, beginnen Sie früher zu bremsen und fahren Sie behutsam.

Dennoch gibt es Autos, die für solche Verhältnisse besser geeignet sind. Fahrzeuge mit Vorderradantrieb funktionieren besser als solche mit Hinterradantrieb, denn sie ziehen den Wagen mehr durch den Schnee als dass sie ihn schieben, außerdem liegt durch den Motor mehr Gewicht auf der Antriebsachse. Fahrzeuge mit Vierradantrieb sind vor allem in den Bergen sinnvoller als solche mit Zweiradantrieb, allerdings sind sie auch schwerer und brauchen länger, bis sie zum Stillstand kommen.

Viele Leute geben dem Allradantrieb den Vorzug im Schnee, obwohl der Reifenverschleiß und der Benzinverbrauch höher ist. Alle Vans sind im Schnee schwierig zu fahren, da sie wenig Gewicht auf der Antriebsachse haben. Am besten im Schnee sind Autos, die Allradantrieb mit einer Computer-Technologie kombinieren, die beim Schleudern und bei durchdrehenden Reifen greift und den Antrieb entsprechend regelt.

Die Leser des US-Magazin Forbes wählten ihre 15 besten „Schnee-Modelle":

  1. Subaru Outback
  2. Volvo XC90
  3. Subaru Tribeca
  4. Mercedes-Benz M-Klasse
  5. VW Touareg
  6. Lincoln MKX
  7. Subaru Forester XT Limited
  8. Toyota Highlander
  9. Ford Edge
  10. Ford Taurus X
  11. Jeep Compass
  12. Jeep Patriot
  13. Chevrolet Equinox
  14. Pontiac Torrent
  15. Hyundai Santa Fe

All diese Modelle haben ein paar Eigenschaften gemeinsam, etwa hohe Bodenfreiheit und einen soliden Antrieb, entweder Vorderrad, zuschaltbaren Vierrad oder Allrad.

Ein Bewohner Neuenglands etwa, der über Jahrzehnte eine ganze Reihe von Fahrzeugen besaß, schätzte seinen Jeep Liberty mit Vierradantrieb. Sein Datsun B210 kam mit den Verhältnissen nicht zurecht, als ein Blizzard 1978 Massachusetts für drei Tage lahm legte: Er musste per Anhalter mit Schneepflügen und Notfallfahrzeugen die 65 Kilometer bis zu seiner Arbeitsstelle zurücklegen. Seine beiden hinterradgetriebenen Toyota Pickups waren exzellent im Schnee, besonders mit 120 Kilo Gewicht auf der Ladefläche. Sein Chevy Blazer war super; sein Ford Explorer ging ebenfalls gut bei Schnee, brauchte aber lange zum Anhalten. Sein  Porsche war nicht gerade ein gutes Schneefahrzeug, aber damit hatte er den größten Spaß.