Der Frühling hat im Alpenraum Einzug gehalten, zumindest vorübergehend. Pünktlich zu Beginn des meteorologischen Frühlings am 1. März sind nach 85 Wintertagen in fast allen Skigebieten der West- und Ostalpen zweistellige Plusgrade zu erwarten. Doch es kommt auch einiges an Neuschnee.

Am Samstag ziehen nach sonnigem Beginn vor allem in den Ostalpen hohe und mittelhohe Wolken auf und kündigen eine Kaltfront an, die zwischen den Walliser Alpen und dem Dachstein am Sonntag zu Schneefall führt. Die Regionen südlich der Zentralalpen bleiben von Niederschlag ausgespart. Ab der Goldeckgruppe ostwärts bläst ein teils starker Wind.

In den Walliser Alpen klingen die Schneefälle am Sonntagvormittag vorübergehend ab, um nachmittags erneut lebhafter zu werden. Die Schneefallgrenze liegt zwischen 800 und 1000 m Seehöhe. In den Nordstaulagen rund um den Arlberg, aber auch im Tiroler Oberland können einige Zentimeter Neuschnee zusammenkommen, hier sollten die Niederschläge bis zum Montag anhalten. Dies gilt auch für die Zentralalpen zwischen Ötztal und dem Kitzbüheler Raum. Die Schneefallgrenze sinkt bis 800 m Seehöhe. Die Teilnehmer am traditionellen Ganghoferlauf in der Leutasch (Tirol, Österreich) müssen sich am Sonntag auf eine Neuschneeloipe einstellen.


Am Wochenbeginn dominiert vor allem in den Walliser Alpen bis zum Engadin wechselhaftes Wetter und bringt teils intensive Schneefälle mit absinkender Nullgradgrenze bis gegen 500 m. Am Dienstag erfasst die Störungszone auch den Süden, während im Ostalpenraum bis zum Donnerstag kein Niederschlag mehr zu erwarten ist. Die vorfrühlingshaften Temperaturen der letzten Tage setzen aber vorübergehend wieder aus und lassen erkennen, dass der kalendarische Frühlingsbeginn eben noch drei Wochen entfernt ist.


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