Ab der kommenden Wintersaison wird das Skigebiet Mitterdorf in Mitterfirmiansreut im Bayerischen Wald schneesicherer als zuvor. Ein neuer Speichersee, der sich zurzeit im Bau befindet, soll genug Wasser für 16 Schneekanonen und drei Schneelanzen liefern. Diese sollen für einen gesicherten dauerhaften Skibetrieb sorgen. Mit dem Kunstschnee sollen, wie schon in den vergangenen Jahren, die Pisten am Almberg- und am Kirchenlift beschneit werden. Zudem können nun erstmalig auch die Piste am Almwiesenlift sowie der Junior-Ski-Zirkus für die Kleinen am Sonnenhang beschneit werden. Ein ganzjähriger Nebeneffekt wird im Mitterfirmiansreuter Ortsteil Alpe zu sehen sein: ein neuer, ungewohnter Ausblick auf den 6500 Quadratmeter großen „Almbergsee".

Nach Angaben der Betreiber gilt das kleine Familienskigebiet rund um den 1139 Meter hohen Almberg heute, mit seinen sechs Schneekanonen, die 1998 erstmals aufgestellt worden waren, „in der Regel" von Weihnachten bis März als schneesicher. Doch die sechs bislang vorhandenen Maschinen reichten in den vergangenen Jahren nicht aus, um genug Kunstschnee für einen zufrieden stellenden, durchgehenden Skibetrieb zu produzieren.

Immer wieder haben die kleinen, ebenso familiären wie idyllischen Skigebiete im Bayerischen Wald, die zumeist auf 800 und 1400 Höhenmetern liegen, mit Schneemangel zu kämpfen. Die Gästezahlen blieben in den vergangenen Wintern deshalb oft unbefriedigend für die Liftbetreiber und die ansässigen Gastbetriebe.

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