Nichts schmeckt besser als ein kalter Drink nach einem langen Tag am Berg, auf dem Sportplatz, beim Segeln oder im Sattel. Der Grill läuft im Sommer auf Hochtouren, ganze Armeen könnten satt werden, und das mindestens einmal die Woche. Aber - und das ist mit das Beste am Sommer - wir wissen genau, dass wir bei all dem Sport die vielen Grill-Kalorien wieder verbrennen werden.

Im Winter, so hart das auch klingt, ist das weitaus schwieriger. Viele von uns sind so gute Skifahrer oder Snowboarder, dass wir gar nicht so viele Kalorien verbrennen, wie wir denken, weil wir sehr effizient auf den Pisten unterwegs sind.

Aus diesem Grund sollten wir lernen, während der Wintermonate nicht so viel zu essen, dafür aber zielgerichteter. Am besten plant man schon am Abend vor dem Pistentag.

Für ein nahrhaftes Abendessen sollte man Eiweiß in Form von Huhn, Fisch, Tofu oder Bohnen einplanen, dazu Vollkornprodukte wie Naturreis, Quinoa oder Vollkornnudeln und eine große Portion Gemüse und/oder Obst. Komplett wird die Mahlzeit durch „gesundes" Fett, wie es in Avocados, Olivenöl (um das Gemüse anzubraten) oder Nüssen steckt.

Das Eiweiß bringt die Energie für die Muskeln, das Vollkorn sorgt für Langzeit-Energie und verhindert schnellen Heißhunger. Obst und Gemüse sind für den schnellen Energieschub über das Blut zuständig. Gesunde, also einfach und mehrfach ungesättigte Fettsäuren, halten besser vor als tierische Fette mit ihren gesättigten Fettsäuren. Sie schmieren außerdem die Gelenke und polieren unsere Gehirnzellen. Besser nicht später als 20.30 Uhr essen, damit der Körper genügend Zeit zum Verdauen hat und die Nahrung in Brennstoff für den nächsten Tag umwandeln kann.

Energieriegel sind okay für den kleinen Snack zwischendurch, können aber keine komplette Mahlzeit ersetzen. Die richtige Ernährung kann entscheidend beeinflussen, ob die anstrengenden ersten Tage auf Skiern oder dem Board zum Erfolg werden.