Optimale Schneeverhältnisse herrschten am Wochenende bei der Schneeschuhtour in Reit im Winkl. Mitten im Ortskern am Festsaal luden Rosi Mittermeier und Christian Neureuther zu gesunder Bewegung im Schnee ein. Mit ihrer Schneeschuhtour begeistern die beiden Wintersportler von Station zu Station immer mehr Menschen vom Outdoortrend Schneeschuhwandern. Die Schneeverhältnisse waren mit einer ca. 1,20 m hohen Schneedecke optimal in Reit im Winkl.

Eisige Kälte und strahlender Sonnenschein
Etwas Überwindung kostete es dann schon sich bei -16 Grad am Sonntag zum Wandern zu treffen. Der herrliche Sonnenschein tröstete jedoch schnell über die Kälte hinweg. Bei wolkenfreien, blauen Himmel wurde in den Tag gestartet. 150 Teilnehmer hatten sich im Vorhinein zum Schneeschuhwandern angemeldet. Einige spontan Interessierte kamen hinzu, so dass insgesamt 200 Teilnehmer die Schnuppertouren besuchten. Die Gruppen waren bunt gemischt. Sowohl Einheimische waren gekommen, als auch Touristen, die zum Teil erst vor Ort von der Schneeschuhtour erfahren hatten.

Bayern, des samma mia
Pünktlich um 10:30 Uhr startete das Warm Up. Die beiden Skilegenden legten sich richtig ins Zeug und brachten das Publikum in Stimmung. Das kam gut an und so gingen zum Hüttensong "Bayern des samma mia" alle Hände nach oben. Christian Neureuther überzeugte dann auch mit seinem Talent zur Unterhaltung und gab Witze sowie persönliche Anekdoten Besten. Für Rosi war der Stop in Reit im Winkl ein Heimspiel. Sie hat sich gefreut wieder zuhause zu sein, hier die Leute in die Natur zu bringen und sie für Schneeschuhwandern zu begeistern. Bei bester Fetenmusik wurde dann noch geschunkelt bis alle warm waren. Benjamin Rex begrüßte die Besucher im Namen von k2. Dann wurden die ersten Touren gestartet.

Im Schnee mit Rosi und Christian
Rosi und Christian begleiteten die erste Schnupper-Tour um 11 Uhr. Die für eine Stunde angesetzte Tour dauerte dann auch gleich doppelt so lange. Zur Freude der Teilnehmer zeigten die beiden Stars den Wanderern so viel von der Landschaft, dass der Zeitplan nicht eingehalten werden konnte. Im Anschluss konnten Fotos mit den beiden Skilegenden geschossen oder Autogramme ergattert werden. Vor allem die aus Berlin und Potsdam angereisten Fans waren im Anschluss richtig glücklich.

Die richtige Technik für den Hang
Auf den Schnuppertouren gab es viel zu erleben. Dank der professionellen Guides konnten die Teilnehmer die richtigen Techniken erlernen und jede Menge Natur entdecken. Auf 700 Höhenmetern ging es hinein in den Wald. Ab und an wurde die Gruppe von Langläufern oder Pferdeschlitten überholt, die eine lange Tradition in Reit im Winkl haben. Auf der Tour ging es zunächst abwärts. An einem abschüssigen Hang wurde vom Guide erklärt, welche Techniken es gibt, um runter zu kommen. Jeder durfte sich nach Wünschen und belieben ausprobieren. Einige schafften es unten anzukommen, wie der Schneeschuhguide es vormachte, andere rutschten einfach auf dem Po hinunter.

Mit einem Glühwein den Tag ausklingen lassen
Nach dem Abstieg folgte auch wieder der Aufstieg. Auch für den Aufstieg gibt es wieder eine Technik, mit der der Weg besonders gut gemeistert werden kann. Die Teilnehmer kamen dabei ordentlich ins Schwitzen. Spaß machte es jedoch allen und die Technik war leicht gelernt. Vor allem das macht Schneeschuhwandern so attraktiv für jung und alt. Jeder kann sofort loslegen und sich im tiefen Schnee fortbewegen. Nach den Touren war für Speis und Trank vor Ort gesorgt. So konnte man sich von der Terrasse des Festsaals das Treiben anschauen und den rund um gelungenen Tag mit einem Glühwein oder anderem ausklingen lassen.