Das Schweizer Skigebiet Andermatt meldete am Ostersonntag 35 cm Neuschnee – und gar einen ganzen Meter, wenn man die letzten sieben Tage zusammennimmt. Das war der stärkste Schneefall in der Schweiz und auch die gemessene Schneehöhe ist in Andermatt am größten: Dreieinhalb Meter beträgt sie auf den oberen Pisten.

Aber nicht nur in Andermatt schneite es über Ostern. Das Nobelskigebiet St. Moritz meldete am Sonntag 15 cm Schneefall. Martin Berthold vom örtlichen Kur- und Verkehrsverein teilte dazu mit: „Die Schneebedingungen im ganzen Engadin sind nach wie vor exzellent.“

Auch aus den 4 Tälern wurden satte Schneefälle von bis zu 75 cm in den letzten sieben Tagen gemeldet. 60 cm waren es in Laax, so dass die Schneedecke dort nun 220 cm hoch ist. Noch mehr Schnee liegt allerdings in den Schweizer Gletscherskigebieten Engelberg (300 cm) und Saas Fee (289 cm).

Sonnige Pisten in Österreich
In Österreich wird für die nächsten Tage Sonnenschein vorhergesagt und auf vielen Pisten des Landes liegt immer noch reichlich Schnee. Die Voraussetzungen zum Frühjahrsskilaufen sind daher ausgesprochen gut.

In Sölden beispielsweise gab es wieder frischen Schnee – am Ostermontag wurde dort wegen 20 cm Schneefall in 24 Stunden ein Powderalarm ausgelöst. 31 Lifte sind in dem Skigebiet noch in Betrieb und der Himmel ist wolkenlos. Im Verlauf einer Woche waren in Sölden 40 cm Schnee gefallen, die Schneehöhe bringt es derzeit daher auf mehr als zweieinhalb Meter.

Auch Lech Zürs am Arlberg verbuchte in den letzten sieben Tagen noch einmal 35 cm Schnee. Ein Dutzend österreichischer Skiressorts hat noch zwei Meter oder mehr Weiß auf seinen Pisten liegen. Am meisten ist es auf dem Mölltaler Gletscher – satte 390 cm.

Reichlich Neuschnee auf der Zugspitze
In Deutschland sah die Zugspitze abermals jede Menge Schneeflocken. 20 cm Schneefall meldete die Bergstation am Ostermontag, 35 cm bereits zuvor am Karfreitag. Der Feldberg im Schwarzwald hatte in den letzten sieben Tagen auch noch einmal 20 cm Schnee bekommen.