Die beiden Österreicher Klaus Jehle und Patrik Walter haben in Ramsau am Dachstein ihren ersten großen Sieg im Synchro Ski eingefahren. Die beiden Tiroler lieferten ihr Meisterstück bei der Weltmeisterschaft ab.

"Unser Tag würde kommen"
Auf dem schwersten Hang der Synchro-Tour passte beim Duo Jehle/Walter erstmals alles. Oft schon waren die beiden Staatlichen Skilehrer aus St. Anton schon an einem größeren Erfolg knapp vorbei geschrammt. "Aber irgendwie wussten wir, dass unser Tag noch kommen würde", erklärten die überglücklichen Weltmeister. Die neuen Weltmeister kamen mit den Verhältnissen am Ritisberg am besten zurecht und lagen bereits nach der Hinrunde des großen Finales in Führung. Eine beeindruckende Vorstellung boten die beiden über den ganzen Tag und wurden verdient Erster. Der Erfolg ist umso höher einzuschätzen, da drei Teams aus der Veranstaltergemeinde Ramsau am Dachstein ins Viertelfinale gestürmt waren und vor einem großartigen Publikum mit rund 2.000 Zuschauern zu höheren Weihen tanzen wollten.

Riesen-Brothers holen Silber
Mit Jehle/Walter schafften die die Riesen-Brothers, die im zweiten Durchgang ein wenig zu viel riskierten und ihre Hoffnungen nach einem Sturz begraben mussten, den Sprung auf das Podium. Auf dem dritten Rang landete mit Hannes Hausberger und Manuel Haaser erneut eine österreichische Paarung aus Tirol. Sie setzten sich im kleinen Finale gegen die besten Lokalmatadoren Christian Perner und Roland Bachler durch.