Das plötzliche Interesse an der heimischen Tierwelt hat einen guten Grund. Denn die Almbahn hinauf zum Zwölferkopf, dem höchsten Punkt des Skigebietes in Fiss, bietet neben der grandiosen Aussicht auf die Hänge des nordseitigen Skigebietes und den knallroten beheizten Ledersitzen noch eine ganz andere Akttraktion: 17 der insgesamt 53 Gondeln sind jeweils einem Alpentier gewidmet - leicht zu erkennen an der Illustration, die jede Themengondel von außen ziert. Da lifteln Luchs und Hirsch, Schneehuhn und Eichhörnchen, Specht, Schneehase oder Murmeltier und viele andere Alpenbewohner den Berg hinauf - und unter den Skiurlaubern ist plötzlich der 'Sammeltrieb' ausgebrochen. Wenigstens einmal im Urlaub mit jeder einzelnen der 17 tierischen Gondeln gefahren zu sein - dieses ehrgeizige Ansinnen verfolgen viele Feriengäste mittlerweile genauso hartnäckig wie das Ziel, alle Pisten der Region unter die Bretter genommen zu haben.

Keine Fahrt gleicht der anderen
Während letzteres Unterfangen trotz der perfekten Vernetzung der Pisten aber zumeist schon an der schieren Größe des Skigebiets mit seinen 187 Pistenkilometern scheitert, stehen die Chancen gut, mit einem soliden Grundwissen in alpiner Tierkunde aus dem Urlaub nach Hause zurückzukehren: die animalischen Lift-Gondeln der Almbahn sehen nicht nur gut aus, sie hören sich auch gut an. Während der kurzen Fahrt hinauf zum 2.600 Meter hohen Zwölferkopf informiert eine rund dreiminütige Ansage vom Tonband über das 'Wappentier' der jeweiligen Gondel - von der Waldameise bis zum Braunbär - und klärt über dessen Lebensgewohnheiten und Eigenarten auf. Und so gilt nun für den Weg bergauf, was auf den Rückweg per Skier schon seit jeher zutrifft: Keine Fahrt gleicht mehr der anderen.

Sieben Minuten bis zum Gipfel
Dass man beim Warten auf das fehlende Tier in der Sammlung den Verkehr aufhält, muss indes nicht sein. Schließlich dauert die Fahrt hinauf zum Gipfel nur sieben Minuten. So lässt sich an einem einzigen Skitag mit etwas Glück schon der halbe Alpenzoo erleben. Und wer dann zum zweiten Mal 'Murmeltier' erwischt hat, oder bislang vergeblich aufs 'Schneehuhn' wartet, hat einen triftigen Grund, den Einkehrschwung noch etwas zu verschieben und gleich noch eine Abfahrt dranzuhängen.

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