“Seit Sonntag ist es hier in Frankreich sehr kalt”, erklärt Virginie Bernat. Folge davon sind heftige Schneefälle besonders im Süden des Landes. So fielen im Departement Garde 40 cm Neuschnee. Seit 1974 gab es dort im März keinen solchen Schneefall mehr. In Lamanère im äußersten Süden Frankreichs „hatten wir eine Rekordschneemenge von einem Meter Höhe“, so ein Einwohner.

Am Montag klingelten die Powderalamrs in den französischen Pyrenäen: Mehr als 20 Skigebieten meldeten Neuschneemengen von mindestens 20 cm. Einige Orte konnten sich vor Schnee kaum retten. In Formigueres beispielsweise waren es 60 cm Schneefall – an nur einem Tag. Auch heute schneite es dort wieder heftig.

Am meisten Schnee liegt in Frankreich allerdings auf dem Mont Blanc: 407 cm melden Chamonix und Argentière.

Starker Schneefall auch in Italien
In Italien kam der Winter heute noch mal so richtig in Fahrt: 60 cm Neuschnee wurden im Skigebiet Limone Piemonte gemeldet. Gut einen halben Meter Schneefall gab es in Artesina. Auch Arabba Marmolada meldete wieder 35 cm sowie mit sagenhaften fünf Metern Schnee auf dem Gletscher die momentan wohl größte Schneehöhe weltweit. Das Skigebiet Pratonevoso verbuchte im Verlauf einer Woche 135 cm Schneefall.