In Balderschwang im Allgäu gebe es „im Moment ‚Champagner-Powder’ wie es besser nicht sein könnte“, meint Werner Fritz von der Gäste-Info Balderschwang. Fast ununterbrochen hat es in dem Skigebiet in den letzten sieben Tagen geschneit. 30 cm Schneefall waren es allein gestern, gar 50 cm am Sonntag.

„Wintermärchen“ im Allgäu

Von einem „Wintermärchen“ spricht Fritz deshalb. Und damit steht das Allgäuer Skigebiet nicht allein da. Skifahrer und Snowboarder, die auf der Jagd nach frischem Pulver sind, finden in der ganzen Region derzeit hervorragende Bedingungen vor. In Oberstdorf-Nebelhorn etwa kamen erst gestern 25 cm frischer Schnee vom Himmel. 190 cm dick ist die Schneedecke dort auf dem Berg inzwischen, 65 cm misst sie im Tal.

Starker Schneefall auch in Fichtelgebirge und Bayerischem Wald

Und nicht nur im Allgäu ist der Schneefall kaum zu stoppen. Im Fichtelgebirge oder dem Bayerischen Wald sieht es kaum anders aus. Die starken Schneefälle bescherten mehreren Skigebieten dort nach aktuellen Meldungen in den vergangenen 24 Stunden erneut 30 cm Neuschnee und mehr. Sogar 40 cm waren es in Breitenau Geißkopf und Neureichenau.

Im Sauerland auch mittlere Lagen schneebedeckt
Auch im westfälischen Sauerland folgt ein Powderalarm auf den nächsten. Mindestens 20 cm Schneefall in 24 Stunden wurde allein am heutigen Morgen wieder aus 7 Sauerländer Skigebieten gemeldet.

„Zur Wochenmitte hat der Winter noch einmal ordentlich zugeschlagen“, sagt Susanne Schulten von der Wintersport-Arena Sauerland. Auf etwa einen Meter sei die Schneehöhe auf dem Kahlen Asten angewachsen. Dennoch sei – zumindest in den Hochlagen – diese gute Schneelage nichts Ungewöhnliches. „Selten hingegen zeigen sich so große Schneemengen und so dauerhaft kaltes Winterwetter in den mittleren Lagen“, erläutert Schulten. „Davon profitieren zurzeit vor allem die kleineren Skigebiete ohne Beschneiungsanlagen.“ Und natürlich die Skifahrer.