Rötelspitze (3.495 Meter), Dreiherrnspitze (3.499 Meter), Großer Geiger (3.360 Meter), Eichham (3.371 Meter) und natürlich Großvenediger (3.674 Meter): Die eisbedeckten Bergriesen der Hohen Tauern, die rings um das Osttiroler Virgental Spalier stehen, haben schon viele Winter-Bergsteiger, Tourengeher und auch Eiskletterer in ihren Bann gezogen.

Unverfrorenes Eisklettern
Mit den Venediger Bergführern kommen "unverfrorene" Natur-Abenteurer den Eisfällen in freier Natur an die Flanken. Für die Einsteiger bieten sich auch die gefrorenen Wasserfälle bei den Steinbrüchen im Dorfertal und im Umbaltal als leicht zugängliche Kletterterrains an. Hier wie dort kann man auch einen Eisfall-Kletterkurs belegen. Mit Steigeisen, gesichert mit Eisschrauben und Eispickel geht es dann die bis 200 Meter hohen Eissäulen empor. Die rufen nicht nur bei Anfängern Ehrfurcht und Respekt hervor.

Abenteuerlu stige beim "Flying Fox"
Außer beim Eisklettern erleben abenteuerlustige Winterurlauber auch bei "Flying Fox" in 40 Meter Höhe über der Iselschlucht den ultimativen Nervenkitzel. Nach der 140 Meter langen Querung mit der gesicherten Seilrutsche muss man sich am anderen Ufer noch über 15 Meter abseilen und hat wieder festen Boden unter den Füßen.

Extrem-Wettbewerbe in Osttirol
03. Februar 2007: Snow-Kayak-Race am Kreithof bei Lienz
10. Februar 2007: 6. Snowfighter Staffelwettbewerb in Lienz