© Pentaphoto/Marco Tacca
Bei der Junioren-Weltmeisterschaft in Roccaraso (ITA) ist der Deutsche Skiverband weiter nicht vom Glück verfolgt. Auch beim Super-G der Junioren und Riesenslalom der Juniorinnen gingen die Deutschen leer aus.

Kein Glück für Hösl

Insbesondere beim Riesenslalom hatte man hoffen dürfen, denn Simona Hösl galt als Mitfavoritin. Im ersten Lauf bestimmten aber Sara Hector aus Schweden und Corinne Suter aus der Schweiz das Geschehen, im Finale gelang Ragnhild Mowinckel aus Norwegen dann ein Superlauf, der zum Gold führte. Hector konnte immerhin Silber verteidigen, Bronze ging an die konstant starke Französin Adeline Baud. Hösl hatte die Medaille vor Augen, landete aber mit 0,07 Sekunden Rückstand auf Bronze auf Platz fünf.

Super-G: Doppelsieg für die Schweiz

Im Speed dominierten die Junioren aus der Schweiz: Ralph Weber gewann vor Nils Mani, Dritter wurde Johannes Strolz aus Österreich. Als betser DSV-Starter kam Thomas Dressen auf Rang sieben, vier Zehntel fehlten ihm zum Podium.

Team: Slowenien gewinnt, Silber für Gastgeber

Im Team-Wettbewerb, der erstmals bei einer Junioren-WM in Format des Nations Team Events durchgeführt wurde, bekamen die Gastgeber ihre erste Medaille: im Finale unterlag Italien zwar dem starken Slowenischen Team, sicherte sich somit aber Silber. Im kleinen Finale besiegte das Team der Schweiz die Österreicher. Die DSV-Mannschaft hatte sich nach einem 2:2 nach Punkten in der ersten Runde nur wegen der schlechteren Bestzeit den Italienern geschlagen geben müssen.