Die Kaltfront über Mitteleuropa hat uns gut im Griff. Das Wetter der vergangenen Woche brachte vor allem zwei Dinge mit sich: Kälte und Sonnenschein. Optimale Bedingungen also zum Skifahren. Bei zeitweise minus 20 Grad in den Alpen konnten Skiurlauber am vergangenen Wochenende das Traumwetter genießen. Es wird auch noch einige Tage so bleiben. Wer jetzt den Skiurlaub bucht, hat also beste Wintersportbedingungen garantiert.

Deutschland: Weiterhin klirrende Kälte auf den Pisten

Geschneit hat es nicht mehr all zu viel in der vergangenen Woche. Immerhin fielen recht beachtliche 38 cm in Willingen und 30 cm in Hohenbogen. Am Ofterschwanger Horn waren es 20 cm innerhalb von sieben Tagen. Bei den niedrigen Temperaturen können die Pisten, falls nötig, bestens mit Kunstschnee präpariert werden. An den Schneemangel zum Saisonbeginn möchten die Liftbetreiber lieber nicht zurück denken. Im Moment ist von Schneemangel auch wirklich keine Rede. Auf der Zugspitze liegen 420 cm Schnee, in Grasgehren und Oberstdorf 330 cm und in Reit im Winkl 300 cm. In den nächsten Tagen bleibt es bei ähnlich niedrigen Temperaturen. Vereinzelt kann es im Süden Deutschlands schneien. Bei den fünf Alpen Plus Skigebieten Brauneck-Wegscheid, Wallberg, Spitzingsee-Tegernsee, Sudelfeld und Zahmer Kaiser gibt es eine besondere Aktion zum Valentinstag am 14. Februar. Am Valentinstag dürfen sich alle mit dem Namen Valentin oder Valentina freuen. Wer Namenstag hat, darf an diesem Tag nämlich kostenlos Skifahren und Rodeln. Mehr Infos zur Aktion gibt es hier.



Österreich: Neuschnee überraschte zum Wochenanfang

Zum Beginn der Woche gab es erneut Neuschnee in Österreich. Die Woche zuvor war es hauptsächlich kalt bei minus 20 Grad und sonnig. Entsprechend fehlten auch die Schneefälle. Am Dienstag, den 7. Februar, meldeten dann gleich sieben Skigebiete Schneefälle von über 20 cm. Darunter Obertauern und Schladming Dachstein - Reiteralm. Der Schneefall hat inzwischen wieder nachgelassen und es werden noch einmal sonnige Tage erwartet. In fünf Skigebieten liegt bereits mehr als 4 Meter Schnee an den Bergstationen. Darunter sind: Dachstein Gletscher, St. Anton am Arlberg, Lermoos - Grubigstein, Sonnenkopf und das Zugspitzplatt Ehrwald.

In vier Skigebieten liegt bereits mehr als 4 Meter Schnee an den Bergstationen. Darunter sind: St. Anton am Arlberg, Lermoos - Grubigstein, Sonnenkopf und das Zugspitzplatt Ehrwald. Auch in Österreich bleibt es weiter kalt. Für Ostösterreich gibt es von Montagabend bis Dienstagabend eine Schneesturmwarnung. Vor allem im Wiener Becken, im Burgenland und im oststeierischen Hügelland muss mit Schneefall und stürmischen Wind gerechnet werden. Einige Straßen könnten vorübergehend nicht passierbar sein.

Schweiz: Speed-Dating im Sessellift zum Valentinstag

In der Schweiz bleibt es in den nächsten Tagen sonnig und kalt. In der vergangenen Woche gab es immer wieder Schneefälle, die den Pisten frischen Glanz brachten. Vor allem im Appenzellerland und in den französischen Alpen. Auch Gstaad Glacier 3000 und Mountain Rides haben jetzt eine Schneehöhe von vier Metern erreicht. Crans Montana meldet 420 cm und Spitzenreiter bleibt Engelberg mit 470 cm. Im Skigebiet Verbier können sich alle Singles am Valentinstag einen schönen Tag machen. Mit zahlreichen Aktionen wird hier dem Glück auf die Sprünge geholfen, Speed-Dating im Sessellift inklusive. Alle, die sich dafür anmelden möchten, finden http://www.verbierbooking.ch/de/agenda/valentinstag-fur-singles-148-562">hier weitere Informationen.

Italien: Rekordschneefälle im Süden des Landes

Italien konnte mit seinem Skigebiet Roccaraso - Rivisondoli den größten Schneefall weltweit innerhalb der vergangenen Woche vermelden. Gut 180cm fielen hier innerhalb von sieben Tagen. In den Dolomiten gab es ebenfalls starke Schneefälle bis zu 40 cm.

Frankreich: Wetterlage hält noch weitere Woche

In Frankreich findet man derzeit ähnliche Bedingungen, wie in weiten Teilen Europas. Es ist trocken und kalt. Bis nächste Woche Dienstag bleibt diese Lage voraussichtlich stabil. Die östlichen Bergstationen der Vogesen, des Jura, des Zentralmassivs und der Alpen melden jeden Morgen Temperaturen zwischen minus 17 und minus 24 Grad. Derzeit ist kein neuer Schneefall in Sicht. Im Süden melden allerdings Skigebiete aus den Pyrenäen starke Schneefälle in der vergangenen Woche. Täglich kommen hier ca. 10 bis 20 cm Neuschnee hinzu.


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