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Die beiden Trainings in Garmisch-Partenkirchen (GER) und Chamonix (FRA) begannen jeweils mit Verspätungen. In Garmisch musste noch etwas Neuschnee aus der Piste geräumt werden, während in Chamonix zunächst Nebel für eine Verschiebung sorgte.

Marchand-Arvier mit schnellster Zeit, aber mit Torfehler

Auf der Kandahar in Garmisch überzeugte dann die Französin Marie Marchand-Arvier mit der schnellsten Zeit. Allerdings beging sie auch einen Torfehler. Zweite wurde die Top-Favoritin Lindsey Vonn (USA) vor Daniela Merighetti. Doppel-Weltmeisterin Elisabeth Görgl, die nach einem Jahr wieder an die Stätte ihres größten Erfolges zurückkehrte, belegte Rang vier beim ersten Abtasten auf der schweren Strecke. Maria Höfl-Riesch kam auf den sechsten Rang und hatte 1,33 Sekunden Rückstand. Ebenfalls gut fuhr Viktoria Rebensburg, die Neunte wurde (+1,53). Die dritte deutsche Starterin, Veronique Hronek, kam mit über vier Sekunden Rückstand in Ziel.

Cuche wieder vorne in Chamonix

Während die Damen am Freitag noch ein Training haben, fuhren die Herren in Chamonix das erste und auch gleichzeitig einzige Training am Donnerstag. Dabei erwischte wieder Didier Cuche eine gute Linie und war Schnellster in 2:05.05 Minuten. Dahinter platzierte sich mit nur 0,26 Sekunden Rückstand Romed Baumann aus Österreich. Andrej Spron (SLO) wurde Dritter mit 0,30 Sekunden Rückstand.

Stechert Elfter im Training

Stark präsentierten sich die Österreicher, die insgesamt sechs Fahrer unter den ersten Zehn hatten. Auch Tobias Stechert zeigte bei seiner Rückkehr in den Weltcup eine gute Leistung und wurde immerhin Elfter mit 1,11 Sekunden Rückstand auf Cuche. Andreas Sander belegte Platz 21 und Stephan Keppler landete auf dem 42. Rang.

Am Freitag steht in Chamonix für die Herren die Nachholabfahrt von Gröden auf dem Programm, bevor es dann am Samstag und Sonntag mit den eigentlich geplanten Rennen, eine Abfahrt und eine Super-Kombination, weitergeht. Die Damen fahren jeweils eine Abfahrt und einen Super-G an diesem Wochenende.