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Herstellerbeschreibung

Die HD Helmet HERO von GoPro ist die leistungsfähigste 1080p HD-Video- und Fotokamera der Welt. Mit HD-Auflösungen im professionellen Bereich von 1080p / 960p / 720p nimmt die Kamera 30 bis 60 Bilder pro Sekunde auf (60 fps in 720p). Aufnahmen von bis zu 2,5 Stunden mit einem einzigen Aufladen und bis zu 9 Stunden insgesamt auf einer 32 GB SD-Karte (nicht im Lieferumfang enthalten) sind möglich. Zu den Helmkamera-Befestigungsoptionen gehören ein Kopfgurt im Stirnleuchtenstil, den auch schnell mal ein Freund aufsetzen kann, eine am Gurt für belüftete Helme befestigte Halterung, zwei gebogene und zwei gerade Klebehalterungen zur Befestigung an Ausrüstung, Fahrzeugen oder womit Sie auch immer unterwegs sind.

Lieferumfang:
- 1 HD HERO Camera (5 MP)
- 1 Lithium-Ionen-Akku, 1100mAh
- 1 wasserdichtes Schnellwechselgehäuse (197ft./60m)
- 1 Kopfbandhalterung
- Gurt für belüftete Helme
- 3 gebogene 3 M-Klebehalterungen
- 2 gerade 3 M-Klebehalterungen
- 1 Schwenkarm-Baugruppe
- 2 Schnellspanner-Schnallen
- 1 USB-Kabel
- 1 Component Video (HDTV) Kabel
- 1 Composite Video + Audio Out-Kabel
- Garantie: 1 Jahr

Alle technischen Infos findet ihr hier: GoPro HD Hero Helmet Technische Daten



Testermeinung

Wir hatten zwar nicht das aktuelle Modell GoPro Hero Helmet HD 2 in unserem Test, aber auch ein Testbericht zur ersten Version der Hero Helmet Reihe dürfte für den ein oder anderen Wintersportler interessant sein - denn mittlerweile bekommt man dieses Modell natürlich deutlich günstiger und damit über 100 Euro billiger als die Hero HD 2.

Die GoPro Hero Helmet HD erreichte uns in einer edlen Verpackung - bestehend aus einer Box mit den Kabeln, dem Befestigungsmaterial sowie der Bedienungsanleitung und einem durchsichtigen Plastik-Case, in dem die Kamera selbst präsentiert wird. Der erste Eindruck: Äußerst positiv! Aber auf den äußeren Werte kommt es bei einer Helmkamera ja nun mal nicht an. Was würde die kleine Cam (ca. 4cm x 6cm x 3cm in den Maßen) im Praxiseinsatz bringen?

Die GoPro Hero Helmet HD besitzt ein kleines Display auf der Vorderseite und zwei Knöpfe, über die alle Einstellungen vorgenommen werden - eine sehr puristische Ausstattung. Die ersten Schritte: Der Lithium-Ionen Akku wird eingesetzt und über das Menü "Set" die Kameraeinstellung überprüft. Über die Bedienungsanleitung lassen sich recht schnell und übersichtlich die einzustellenden Werte identifizieren - viel ändern muss der Cam-User aber nicht, denn vom Werk aus sind die Grundeinstellungen so gewählt, dass mit höchster Auflösung und höchster Bildqualität aufgenommen wird. Hat man die Grundeinstellungen gewählt, eine SD-Karte (nicht im Lieferumfang enthalten) eingefügt und die Kamera in dem äußerst stabilen Hartplastikgehäuse aus Polycarbonat, das übrigens auch einen Einsatz unter Wasser möglich macht, verstaut, kann es auch schon losgehen. Wir haben keine fünf Minuten benötigt, um die Kamera einsatzfähig zu machen.

Die Montage und Einsatzmöglichkeit der Kamera sind neben der Bildqualität die Highlights der GoPro. Mit dem elastischen, mit gummierten Einsätzen versehenden Band lässt sich die Kamera sehr gut auf dem Helm fixieren - einfach drüberziehen, kurz justieren und schon sitzt das Band sehr fest. Erste Befürchtungen, das Band könne zu flexibel sein und ein Wackeln der Kamera im späteren Einsatz möglich machen, bewahrheiteten sich nicht.

Das durchdachte Schraubsystem der Kamerabefestigung lässt eine vertikal Winkelverstellung zu. Man muss also, um den Kamerawinkel zu verstellen, nicht das Band anders fixieren, sondern kann die Cam einfach nach oben oder nach unten drücken. Dank des 127º Weitwinkels im 1080p-Modus (170º im WVGA-, 720p- oder 960 p-Modus) trifft man sein Ziel meist recht gut - beim Filmen selbst kann man allerdings nicht überprüfen, ob man auch das im Bild hat, was man aufnehmen möchte. Das Mini-Display zur Überprüfung der Einstellungen und zur Anzeige, wie viele Videoclips bereits abgespeichert wurden, ist für diesen Zweck nicht geeignet. Die Kamera besitzt also kein Display, in dem das Kamerabild abgebildet wird - das gilt allerdings auch für die anderen beiden Helmkameras im Test. Ein bisschen Erfahrung im Umgang mit der Cam ist also von Nöten, um sie im Praxiseinsatz optimal ausrichten zu können.

Der Akku der GoPro HD Hero hielt bei unserem Test auf dem Mölltaler Gletscher etwas mehr als zwei Stunden. Der Hersteller gibt die Laufzeit mit 2,5 Stunden an, bei kalten Temperaturen kann sich diese natürlich verringern. Das Aufladen des Akkus geht mit dem Ladegerät recht fix, ist man lange outdoor unterwegs, kommt man aber um einen zusätzlichen Akku nicht herum und muss dafür nochmal zwischen 40 und 50 Euro berappen - das ist kein Pappenstiel.

Mit einer 4GB Speicherkarte lässt sich bei höchster Auflösung etwa 35 Minuten filmen - es empfiehlt sich also die Möglichkeit ausnutzen und eine Speicherkarte mit 16 oder 32GB Kapazität zu nutzen. In der GoPro HD Hero kann man Karten mit bis zu 32GB Speicher verwenden. Gespeichert werden die Aufnahmen bei höchster Auflösung im mp4-Format 1080p (1920×1080 Pixel (16:9), 30 Bilder/Sek, 15 Mbit/s Datendurchsatz). Will man die Clips von der Karte auf einen PC ziehen, kann man sie einfach entnehmen oder über USB an seinen Rechner anschließen.

Was ist aber das Wichtigste bei einer Helmkamera? Das Bild und der Ton! Unsere Testaufnahme (morgens um 9 Uhr am Mölltaler Gletscher aufgenommen) zeigt, dass die Cam auch bei dunklen, schattigen Verhältnissen sehr ordentliche Bilder liefert. Bei Sonne und guten Wetterverhältnissen ist die Bildqualität sehr gut - dies sieht man am Ende des Videos und auch beim Video des Herstellers weiter unten. Spätestens hier hängt die Hero HD Helmet ihre Mitstreiter ab: Das Full-HD Bild überzeugt einfach! Allerdings: Wir machten auch Aufnahmen in der Mittagszeit und dabei die Erfahrung, dass bei voller Sonneneinstrahlung auf einem Gletscher die GoPro HD es nicht schaffte, die extremen Lichtverhältnisse zu verarbeiten - die Folge waren überbelichtete Bilder. Das gelang überraschenderweise der günstigen Eagle 100 von Somikon am besten.

Nicht richtig zu gebrauchen sind allerdings die Tonaufnahmen der GoPro: Meist hört man nur ein dumpfes Rauschen - ein bisschen mehr haben wir von der Helmkamera schon erwartet. Doch auch die anderen Cams im Test konnten da nicht viel mehr bieten - man muss sich also anscheinend als Action-Kamera-Nutzer damit abfinden, dass es die Bilder sind, die zählen. Vielleicht schaffen die Hersteller hier in den kommenden Jahren Besserungen.

Fazit: Die GoPro Hero Helmet HD ist nicht nur unter unseren Testmodellen zum Testsieger erklärt worden, sondern hat sich auch bei den Experten der ARD in der Sendung Ratgeber Technik gegen weitere "Gegner" durchgesetzt. Es sind vor allem das Handling, die Bildqualität und die vielfältige Einsatzmöglichkeiten, die überzeugen. Für uns der klare Testsieger!

Die GoPro Hero Helmet HD kaufen? Hier kommt ihr zur Website des Herstellers

[Gewicht:167 Gramm inkl. Gehäuse][Highlight:Einsatzflexibiltät, Bildqualität][Preis (UVP): 299,95€]

{Bildqualität:1,9,2,3,4,5,6,7,8}{Befestigungsmöglichkeit:1,10,2,3,4,5,6,7,8,9}{Bedienung/Handling:1,9,2,3,4,5,6,7,8}{Einstellungsmöglichkeiten:1,9,2,3,4,5,6,7,8}{Preis-Leistung:1,9,2,3,4,5,6,7,8}{Gesamteindruck:1,9,2,3,4,5,6,7,8}
GoPro Hero HD Helmet Image Video: