Uvex take off


Herstellerbeschreibung

Freie Fahrt für actionreiche Filme in bester HD-Qualität: Jetzt können Sie wilde Verfolgungsjagden in James Bond-Manier, rasante Bergabfahrten mit dem Snowboard oder Mountainbike-Touren über Stock und Stein filmen und haben dabei die Hände frei! Befestigen Sie die handliche Kamera an Ihrem Helm, der Windschutzscheibe, dem Fahrradlenker oder vielen anderen Stellen.

Alles wird direkt mit Ton auf der eingelegten SD-Karte aufgezeichnet. Das bedeutet maximale Flexibilität in der Speichergestaltung!

- 5 Megapixel CMOS-Farbsensor
- 720p (1280 x 720)/ 30 fps, VGA (640 x 480)/ 60 fps
- Spritzwasserfestes Gehäuse
- Leichte Montage an Helm, Windschutzscheibe oder Lenker
- Zielgenaues Filmen dank Laserpointer
- Integriertes Mikrofon
- Slot für SD/SDHC-Karten bis 32 GB
- Aufnahme-Format: AVI
- Aufnahmekapazität bei voller Auflösung: ca. 20 Minuten pro GB Speicher
- Anschlüsse: HDMI, USB2.0, TV Out (NTSC/PAL)
- Kompaktes Format: 129 x 53 x 72 mm
- Gewicht: leichte 198 g
- Auch zur Live-Überwachung am TV oder als Webcam geeignet
- Stromversorgung: Leistungsstarker Li-Ion-Akku (1700 mAh)
- Laden per USB oder Netzteil
- Inklusive Saugnapfhalterung, Fahrrad-Halterung, Silikongurt mit Halterung, Klettband, Software-CD, USB-/ Video-/ HDMI-Kabel, Akku, Ladegerät, Ladekabel, deutsche Anleitung



Testermeinung:

Die preislich teurere und in Bezug auf die technischen Daten hochwertigere Cam der Firma Somikon in unserem Test ist die "HD-Action-Cam DV-72.Action". Gleich mehrere Dinge sind anders als bei der Eagle 100, allen voran das Bildformat: 1280x720 Pixel sind zwar nicht Full HD wie bei der GoPro Hero HD Helmet, aber doch deutlich größer als die 640x480 Pixel der Eagle. Das Format ist moderner, denn man nimmt im typischen 16:9 auf und nicht im alten 3:2.

Die weiteren wichtigen technischen Unterschiede zwischen den Somikon-Cams sind, dass die HD-Action-Cam mit einem Akku betrieben wird (im Gegensatz zu zwei AA-Batterien), man bis zu 32GB-SD-Karten einsetzen kann (im Gegensatz zu max. 8GB bei der Eeagle 100) und die HD-Cam neben USB auch HDMI-Anschlüsse sowie eine Laserpointer-Funktion besitzt.

In der Anwendung unterscheiden sich die Helmkameras hingegen nur wenig: Die HD-Action-Cam DV-72 muss vor der Benutzung mit dem Akku und einer SD-Karte beladen werden und dann kann es eigentlich schon losgehen mit dem Filmen. Auf der Oberseite der Kamera finden sich neben dem Minidisplay fünf Knöpfe: Der rote "REC"-Knopf zum Starten und Stoppen der Aufnahme, "Set" zur Kamera-Einstellung, "Mode" als Bestätigungsknopf, der "Aus-und-An"-Knopf sowie eine "Glühbirne" zur Aktiviertung des Laserpointers. Die Einstellungsmöglichkeiten sind auch hier minimal, aber man hat schon mehr Optionen als beim billigeren Somikon-Modell: Man kann die Auflösung herunterfahren auf VGA 640x480 Pixel, Datum und Uhrzeit einstellen, zwischen den TV-Formaten PAL und NTSC wechseln und einzelne Aufnahmen von der Karte löschen, was im Praxiseinsatz ja durchaus hilfreich sein kann.

Die HD-Action-Cam lässt sich mit einem ähnlichen Halterungssystem wie die Eagle Cam am Helm befestigen. Dazu benutzt der Skifahrer den Plastikring, der um die Kamera gelegt wird, schraubt dort ein weiteres Plastikteil an und kann dieses nun an die Halterung am Gummiband klicken. Das funktioniert zum Glück bei diesem Modell auch einwandfrei, bei der Eagle 100 bemängelten die Tester ja hingegen einen Konstruktionsfehler, der eine optimale Anbringung seitlich am Helm verhinderte. Aufgrund dessen, dass man hier zwar mit einem soliden, aber eben nur mit einem Gummiband arbeiten muss und die Cam etwas schwerer ist als die GoPro, ist die Konstruktion auch etwas wackelanfälliger. Bei der Anwendung im Praxiseinsatz schlägt sie sich dennoch ganz gut. Die Ausrichtung der Cam ist dank des praktischen Laserpointers - der zwar nicht genau die Bildmitte markiert, aber recht nah dran ist - leicht zu meistern.

Und wie steht es um Bild- und Tonqualität? Die Tester empfanden das Bild in den Testaufnahmen als kontrast- und farbreich, fanden aber neben der fehlenden Schärfe bei mittelmäßigen Lichtverhältnissen noch ein großes Problem vor: Bei der Somikon HD-Action-Cam ist es nicht möglich, den im Testvideo zu sehenden Datenstreifen am oberen Bildrand zu entfernen. Das heißt: Egal wie schön das Video wird, egal wie toll die Aufnahmen gelingen - man wird immer Uhrzeit und Datum im Bild angezeigt bekommen. Die Tester fühlten sich in die späten Achtziger-Jahre zurückversetzt, als auf vielen analogen Fotofilmen noch immer das Datum geprägt wurde. Schade, denn eigentlich ist die Bildqualität des Weitwinkels bis auf die leichten Probleme bei extremer Helligkeit für Hobbyzwecke absolut ausreichend. Gleiches gilt für das Mikrofon, dessen Aufnahmen die Tester bei diesem Modell am natürlichsten empfanden.

Die Clips werden auf der SD-Karte als avi-Files gespeichert und lassen sich problemlos direkt von der Karte oder mit Kabel über die Kamera, die man auch als Webcam oder Bikercam nutzen kann, auf den PC kopieren.

Fazit: Mit derzeit 89,90 Euro Kaufpreis ist die Somikon HD-Action-Cam DV-72 ein wirkliches Schnäppchen. Die Bildqualität ist bis auf die nervige Uhr- und Datumanzeige okay, der Ton ist ordentlich, die Bedienung leicht und verständlich, die Halterung befriedigend. Auch die Akkulaufzeit passt - sich für einen langen Skitag einen zweiten Akku zuzulegen, ist dennoch empfehlenswert. Insgesamt erhält dieses Modell von uns aufgrund des Preis-Leistungs-Verhältnis eine Kauftipp-Auszeichnung

Die Somikon HD-Action-Cam DV-72.Action kaufen? Hier geht´s!

[Gewicht (mit Akku): 198 Gramm][Highlight:Preis-Leistung][Preis (UVP): 169,90 € (89,90 aktuell)]

{Bildqualität:1,8,2,3,4,5,6,7}{Befestigungsmöglichkeit:1,8,2,3,4,5,6,7}{Bedienung/Handling:1,10,2,3,4,5,6,7,8,9}{Einstellungsmöglichkeiten:1,8,2,3,4,5,6,7}{Preis-Leistung:1,9,2,3,4,5,6,7,8}{Gesamteindruck:1,8,2,3,4,5,6,7}