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Nach einer kurzen Pause ging der Ski Cross Weltcup in Grindelwald (SUI) weiter. Dort sicherten sich Marte Hoeie Gjefsen (NOR) und Andreas Matt (AUT) die Siege. Heidi Zacher aus Deutschland belegte bei den Damen Rang drei und war damit erneut auf dem Podest.

Zacher weiter vorne im Gesamt-Weltcup
Heidi Zacher ist in Grindelwald damit zum vierten Mal in dieser Saison auf das Podest gefahren. In der Schweiz musste sie sich im großen Finale nur der Norwegerin Hoeie Gjefsen und Ophelie David (FRA) geschlagen geben. Der vierte Platz ging an Fanny Smith aus der Schweiz. In der Weltcup-Gesamtwertung liegt damit Zacher immer noch vorne und hat gute Chancen auf die große Kristallkugel. Sie hat nunmehr 472 Punkte auf dem Konto und 72 Zähler Vorsprung auf Kelsey Serwa aus Kanada, die in Grindelwald Zehnte wurde.

Wörner mit starker Leistung
Eine ebenso starke Vorstellung bot Anna Wörner, die im Endklassement auf den fünften Platz kam. Sie schied im Halbfinale gegen Smith und David aus, gewann dann aber das kleine Finale. Sabrina Weilharter und Christina Manhard schafften die Qualifikation für die Runde der letzten 16 nicht und landete auf den Plätzen 19 und 23.


Matt im Weltcup eine Macht
Bei den Herren setzte der Österreicher Andreas Matt seine Dominanz im Weltcup fort. Mit seinem zweiten Saisonsieg ist er im Gesamt-Weltcup kaum noch einzuholen. In Grindelwald schlug er im Finale Jouni Pellinen (FIN) und Christopher Delbosco (CAN) sowie John Teller aus den USA. Matt hat in der Gesamtwertung bereits über 200 Punkte Vorsprung und war bei sechs Weltcuprennen in dieser Saison auf dem Podest.

Wölfl bester Deutscher bei den Herren
Bester Deutscher in Grindelwald war Mathias Wölfl auf dem 12. Platz. Wölfl musste sich im Viertelfinale Delbosco und Teller geschlagen geben. Simon Stickl kam auf den 18. Rang, während Daniel Bohnacker 20. wurde. Paul Eckert (36.), Florian Eigler (37.) und Thomas Fischer (38.) überstanden die Qualifikation nicht.

Schon am Wochenende geht der Weltcup weiter. Am 05. März gibt es die Qualifikation in Meiringen-Hasliberg (SUI) und einen Tag später steht dort das Finale auf dem Programm.