Es ist immer wieder faszinierend, wie Bode Miller es schafft, ohne sportliche Erfolge das mediale Interesse zu wecken. Ach ja, wie lief's eigentlich für Bode? Hm, Stock verloren im Super-G, das war sehenswert (12. Platz), die Abfahrt war zum Vergessen (15.), seine Slalom-Künste hoben ihn dann mit einem luftigen Hopser nach ein paar Toren aus der Kombinationswertung und im Riesenslalom verhaut er den Lauf, der ihm hätte liegen müssen und fährt Bestzeit im Finale (was ihm eigentlich nicht so hätte liegen sollen, Platz 12).

Tu es, Bode!
Ein verschenkter Superstar, mal wieder, leider. Auch in Bars und Clubs soll er gesichtet worden sein, das können wir aber nicht bestätigen. Und doch: Ohne ihn würde etwas fehlen, denn so rotzig wie er geht keiner seinen Job an. Hoffentlich macht er also mal wieder weiter. Es darf dann auch sportlich ein bisserl mehr sein.