Mit dem Super-G der Damen hat die FIS Alpine Ski-Weltmeisterschaft in Garmisch-Partenkirchen sportlich begonnen. Wir haben viele Stimmen der Athletinnen zum Rennen gesammelt.

Lara Gut:
Wenn man bei einer WM Vierte wird, kann man nicht zufrieden sein. Jetzt muss ich es beim nächsten Mal besser machen und an den Fehlern arbeiten.

Anna Fenninger:
Ich bin zufrieden, ich habe alles gegeben. Leider habe ich zwei Fehler gemacht: einen an der ersten Welle und einen vor dem Ziel. Es ist gut zu wissen, dass ich dabei sein kann. Ich war ein bisschen nervös, es war viel Respekt dabei.

Lindsey Vonn:
Vielleicht war es doch die falsche Entscheidung, zu fahren. Aber es ist eine WM, also hab ich es probiert. Es kann sein, dass ich nur noch die Abfahrt fahre. Ich hab schon am ersten Tor gemerkt: Ich bin heute nicht richtig da.

Fabienne Suter:
Erst war die Piste sehr eisig, dann im unteren Abschnitt griffiger. Aber für ein Damenrennen ist die Strecke am Limit.

Daniela Merighetti:
Ich bin froh. Das war mein bestes Super-G Ergebnis. Bei Olympia in Vancouver bin ich dreimal ausgeschieden, daher war das heute schon besser.

Tina Maze:
Meine Stöcke sind am Start gebrochen, daher habe ich das Rennen am Start verloren. Danach bin ich aber richtig gut gefahren.

Dominique Gisin:
Es war sehr schön, diese Piste zu fahren. Sie ist anspruchsvoll, aber nicht zu gefährlich. Ich kann immer noch nicht glauben, dass ich so kurz vor dem Ziel einen Fehler gemacht habe. Das ist mir peinlich.

Nicole Hosp:
Stellenweise hatte ich einen richtig guten Schwung. Es ist leider nicht die Platzierung geworden, die ich mir vorgestellt habe. Dass Elisabeth gewonnen hat, ist wahnsinnig wichtig für das Team.

Anja Pärson:
Ich habe zu viele Fehler gemacht, weil ich das Rennen zu aggressiv angegangen bin. Deshalb hatte ich zu keiner Zeit Harmonie und Fluss in meinem Lauf. Jetzt muss ich es einfach besser machen bei den nächsten Rennen.