Der Entscheidungstag bei der Ski Cross WM in Deer Valley (USA) stand ganz im Zeichen der kanadischen Teilnehmer: Chris Delbosco und Kelsey Serwa holten jeweils die Goldmedaillen. Die deutschen Athleten gingen leer aus.

Heidi Zacher als Siebte beste Deutsche
Vor allem Heidi Zacher und Anna Wörner, am Vortag noch Schnellste und Dritte der Qualifikation, galten als Favoritinnen für Edelmetall. Für Zacher kam allerdings im Halbfinale das Aus: Sie stürzte und und musste damit mit dem kleinen Finale Vorlieb nehmen. Dort belegte sie Rang drei und war als gesamt-Siebte beste Deutsche. Für Anna Wörner kam das aus bereits im Viertelfinale - damit blieb nur Rang neun.

Ofner mit einem Stock ins Finale
Dramatisch verlief die WM-Entscheidung für die Österreicherin Katrin Ofner. Sie stürzte im Viertelfinalheat zusammen mit Ophelie David und der Tschchin Kucerova, stand aber wieder auf und qualifizierte sich noch. Dabei erlitt sie eine leichte Schulterverletzung und trat ab dem Halbfinale ohne linken Stock an. Dennoch kam sie ins Finale und hätte dort wohl Bronze geholt, wenn sie nicht kurz vor Schluss ausgerutscht wäre. So glitt Anna Holmlund aus Schweden noch vorbei. Ganz vorne entscheid Kelsy Serwa das kanadische Duell gegen Julia Murray für sich, Gold und Silber gingen damit nach Kanada.

Alle Deutschen im Achtefinale out
Bei den Herren war der Medaillentraum aus deutscher Sicht schnell ausgeträumt: Sowohl Simon Stickl, als auch Daniel Bohnacker, Paul Eckert und Thomas Fischer scheiterten im Achtelfinale, damit war Bohnacker dank der besten Quali-Zeit als 18. bester Deutscher.

Delbosco vor Pellinen und Matt
Souverän durch ihre Heats kamen hingegen Chris Delbosco aus Kanada, Tomas Kraus (CZE), Titelverteidiger Andreas Matt aus Österreich sowie der Finne Jouni Pellinen. Diese vier trafen im finalen Heat aufeinander. Matt ging dabei in Führung, musste aber zunächst den Quali-Schnellster Delbosco und dann auch noch Pellinen passieren lassen. Golg ging also nach Kanada.