Starke Windböen sind für denn Rennfreitag am 4. Februar in Zwiesel am Arber vorhergesagt worden. Daher wurde das Programm des deutschen Weltcups kurzfristig umgedreht: Am Freitag findet nun der weniger windanfällige Slalom statt. Am 5. Februar folgt dann der Riesenslalom.

Hoffen auf zwei Rennen
Die Programmänderung wurde von FIS-Renndirektor Atle Skaardal, OK-Chef Harald Haase und den angeschlossenen TV-Stationen beschlossen. Die Startzeiten bleiben unverändert (1. Durchgang 10 Uhr, 2. Durchgang 13 Uhr). Mit der Vorverlegung des Slaloms erhoffen sich die Organisatoren eine bessere Planungssicherheit: Der Start des Slaloms liegt windgeschützter auf 1268 m, während der Riesenslalom direkt unter dem Gipfel (1410m) beginnt. „Wir wollen jetzt auf alle Fälle den Slalom durchbringen. Und da die Wetterprognosen für Samstag besser sind, hoffen wir, dass wir dann auch den Riesenslalom über die Bühne bringen können“, sagte OK-Chef Harald Haase nach der Besprechung an der Strecke.

Tickets bleiben gültig
Nach den Rennausfälle in Maribor und Sestriere, von denen bislang kein Rennen neu angesetzt werden konnte, will die FIS weitere Ausfälle vermeiden. Die Piste macht den Verantwortlichen hingegen keine Sorgen. Die Eintrittskarten der Zuschauer behalten für den jeweiligen Renntag ihre Gültigkeit.