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Sara Hector aus Schweden hat sich im Riesenslalom der Juniorinnen die WM-Krone aufgesetzt. Die Weltcup erfahrene Schwedin verwies Lisa Magdalena Agerer aus Italien und Wendy Holdener (SUI) auf die Plätze. Pech hatte Veronique Hronek, die als Vierte am Edelmetall vorbeischrammte.

Hector im ersten Lauf unschlagbar
Auch die als Mitfavoritin gestartete Lena Dürr ging als Sechste ebenfalls leer aus. Vor allem der erste Durchgang hatte es in sich: Die Titelanwärterinnen Mona Loeseth (NOR) und Jessica Depauli schieden aus, Ramona Siebenhofer (beide AUT) verpatzte den Lauf komplett, für Österreich war das Ergebnis enttäuschend. Dürr und Hronek machten ebenfalls Fehler, Sara Hector hingegen deklassierte das Feld im ersten Lauf.

Hronek trotz Laufbestzeit nur Vierte
Im Finale trumpfte dann eine entfesselte Veronique Hronek auf. Sie blieb als einzige unter 1:16 Minuten und schob sich somit auf rang vier vor. Für mehr reichte es nicht, auch nicht bei Lena Dürr, denn sowohl Holdener als auch Agerer brachten ihren Vorsprung souverän ins Ziel. Platz elf für Susanne Weinbuchner rundete ein mannschaftlich gutes DSV-Ergebnis ab. Michaela Schmotz, Simona Hösl und Maria Erhart kamen nicht in die Wertung.

Tag der Entscheidungen
Für die Deutschen besteht dennoch noch Hoffnung auf Edelmetall. Eine der größten Chancen blieb aber ungenutzt. Am 3. Februar, dem vorletzten Wettkampftag, stehen Herren-Abfahrt und Damen-Slalom auf dem Programm. Damit entscheiden sich auch die Kombinationswertungen, für die die Zeiten aus Abfahrt, Riesenslalom und Slalom addiert werden.