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Bei der Junioren-WM in Crans Montana hat sich der Franzose Alexis Pinturault die Goldmedaille im Riesenslalom gesichert. Er gewann den Wettbewerb zum zweiten Mal nach 2009. Zweiter wurde der Österreicher Vincent Kriechmayr vor dem Titelverteidiger Mathieu Faivre (FRA).

Luitz kann Medaille nicht wiederholen
Für den besten deutschen Teilnehmer Stefan Luitz (SC Bolsterlang), 2010 noch überraschender Silbermedaillengewinner, reichte es in Crans Montana nur zu Rang acht. Anton Lindebner vom SC Partenkirchen wurde 20., Linus Strasser (TSV 1860 München) 29. Youngster Thomas Dressen vom TSV Gilching belegte Platz 32, Dominik Schwaiger (WSV Königssee/BwS) überstand den ersten Lauf nicht.

Pinturault im ersten Durchgang überragend
Gut lachen hatten hingegen die Franzosen: Sie räumten zum dritten Mal in Folge im Riesenslalom der Junioren ab, mit Faivre und Pinturault darf man sicher in naher Zukunft auch auf höherer Ebene rechnen. Grundlage für den Sieg war ein dominanter erster Lauf von Pinturault, der dem zweitplatzierten Kriechmayr satte acht Zehntel abnahm und den Sieg dann sicher nach Hause fuhr. Nicht gestochen haben die Schweizer Trümpfe: Reto Schmidiger und Justin Murisier fielen im zweiten Lauf nach Patzern zurück. Bei Stefan Luitz passte der finale Auftritt - er lag aber nach dem ersten Durchgang zu weit zurück.

Am 31. Januar folgt nun die Entscheidung im Slalom der Herren - dort zählen die Deutschen nicht zu den Favoriten.