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Die Österreicher sind in den Speed-Disziplinen gerade vom Pech verfolgt: Nach dem verheerenden Sturz von Hans Grugger in Kitzbühel erwischte es beim ersten Training in Chamonix (FRA) nun Mario Scheiber.

Scheiber stürzt schwer
Das ÖSV Speed-Team macht gerade eine schwere Phase durch. Mit Mario Scheiber hat sich binnen einer Woche bereits der zweite Topathlet im Training schwer verletzt. Scheiber verschnitt es im letzten Renndrittel die Ski, danach prallte er mit Kopf und Rücken auf die Piste 'La Verte'. Er musste mit dem Helikopter ausgeflogen werden. Nach den ersten Aussagen war Scheiber zunächst bewusstlos, erwachte aber zum Abflug wieder.

Entwarnung nach Erstuntersuchung
Nach der ersten Untersuchung kam zum Glück eine Entwarnung: Mario Scheiber ist demnach mit dem Schrecken uns leichteren Verletzungen davongekommen. "Mario hat sich das rechte Schlüsselbein gebrochen. Zudem hat er sich einen Nasenbeinbruch und eine Nasennebenhöhlen-Fraktur zugezogen. Die gute Nachricht ist, dass keine Blutungen im Gehirn erkennbar sind. Auch die Wirbelsäule, der Schädelknochen sowie die Arme und Beine sind in Ordnung. Mario ist ansprechbar, sein Zustand ist stabil. Er wird die Nacht im Krankenhaus zur weiteren Beobachtung verbringen", so Teamarzt Dr. Martin Gruber unmittelbar nach den ersten Untersuchungen.

Gruggers Aufwachprozess im Plan
Nach langer Pause wurde der Testlauf fortgesetzt, die Bestzeit von Klaus Kröll, die noch vor dem Sturz gefahren worden war, spielte aber nur eine Nebenrolle. Noch am Vormittag hatte der ÖSV verhalten gute Meldungen vom Aufwachprozess Hans Gruggers vermelden können. Dort treten offenbar keine Komplikationen auf. Nun muss der ÖSV wohl ein längeres Krankenbulletin abgeben.