© Christian Tschurtschenthaler
Lange haben die deutschen Ski Crosser auf diesen Moment gewartet und an diesem Wochenende ist es nun soweit. Der erste Ski Cross Weltcup wird in Deutschland stattfinden und zwar am 29. Januar in Grasgehren.

Eine der längsten Strecken im Weltcup
Das deutsche Team ist gerade in dieser Saison sehr gut unterwegs und da passt es gut, dass kurz vor der Weltmeisterschaft der heimische Weltcup über die Bühne geht. Die Verantwortlichen in Grasgehren haben eine der längsten Strecke im Weltcup präpariert, sodass sich die Zuschauer auf spektakuläre und spannende Rennen freuen können.

13 DSV-Athleten mit großen Hoffnungen am Start
Für den Deutschen Skiverband gehen insgesamt 13 Aktive an den Start, die sich durchaus realistische Chancen auf Podestplatzierungen machen dürfen. Schließlich konnten mit Heidi Zacher und Daniel Bohnacker schon zwei DSV-Athleten in dieser Saison Weltcupsiege feiern. Neben Zacher traten bei den Damen noch Alexandra Grauvogl, Theresa Huber, Christina Manhard, Sabrina Weilharter und Anna Wörner an. Bei den Herren sind neben Bohnacker noch Florian Eigler, Paul Eckert, Thomas Fischer, Florian Schmidt, Simon Stickl und Mathias Wölfl mit von der Partie.


Der Zeitplan für Grasgehren am 29. Januar
09:45 Uhr: Qualifikation Damen
10.20 Uhr: Qualifikation Herren
12.15 Uhr: Finals Damen/Herren

Statements der Betreuer und Aktiven

Sportlicher Leiter Heli Herdt
"Die deutsche Ski Cross Weltcup Premiere kommt genau zum richtigen Zeitpunkt. Die Mannschaft ist insgesamt in einer hervorragenden Form und hoch motiviert in den bisherigen Rennen aufgetreten. Einige werden in Grasgehren alles daran setzen, die WM-Norm noch zu knacken. Es ist also ein spannendes Rennen auf allen Ebenen zu erwarten. Die Resonanz auf die bisherigen Einzelerfolge zeigt sich nicht nur in den Medien, sondern auch bei den interessierten Zuschauern. Der Bekanntheitsgrad unseres Sports steigt rapide. Das OK rund um Berni Huber leistet hervorragende Arbeit und wird sicher eine super Veranstaltung durchführen."

Weltcup-Trainer Alex Böhme
"Wir können uns in Grasgehren auf eine Superstrecke freuen. Die Weltcup-Premiere im eigenen Land hat für uns natürlich einen besonders hohen Stellenwert. Bis jetzt konnten wir im Weltcup eine geschlossene Mannschaftsleistung zeigen und das Ziel ist, auch in Grasgehren vorne mitzufahren. Bei den Damen kommt Alexandra Grauvogl nach ihrem guten Ergebnis im Europacup immer besser in Fahrt. Wenn es gut läuft, sollte Alex in Grasgehren aufs Podium fahren können. Um sich für die WM in Deer Valley zu qualifizieren, braucht sie ein Resultat unter den besten Acht.
Auch bei den Herren haben wir mit Simon Stickl und Daniel Bohnacker Fahrer, die ins Finale einziehen können. Ziel für die beiden sollte mindestens ein Platz unter den besten Acht sein. Von Florian Eigler, Paul Eckert, Thomas Fischer und Matthias Wölfl können wir ein Ergebnis unter den besten 16 erwarten."

Heidi Zacher
"Mein Ziel für den Heimweltcup in Grasgehren ist natürlich, das Finale zu erreichen. Das Gelbe Trikot zurückerobern zu können, würde mich ganz besonders freuen. Es wäre sicher ein gutes Gefühl, vor heimischer Kulisse das Trikot überzustreifen. Aus meiner Heimat, dem Isarwinkel, erwarte ich eine große Fangemeinde an der Strecke. Das wird mich sicher zusätzlich motivieren, noch einmal eine Schaufel draufzulegen."

Damiel Bohnacker
"Nach dem Torfehler in der Qualifikation von Les Contamines möchte ich jetzt in Grasgehren ins Finale kommen. Um im Weltcup wieder einen Schritt nach vorne zu machen, sollte es aber zumindest ein Platz unter den besten Acht sein. Meine Form stimmt und die Strecke in Grasgehren sollte mir liegen. In Grasgehren habe ich das Ski Cross fahren begonnen und habe deshalb ein gutes Gefühl, dort in einem Weltcup an den Start zu gehen."