Der Internationale Skiverband FIS und der italienische Hersteller Dainese haben ein Abkommen unterzeichnet, um gemeinsam zu erforschen, wie die von Dainese entwickelte Airbag-Technologie im professionellen Alpinskisport zum Schutz der Fahrer eingesetzt werden kann.

Schutz auf höchstem Niveau
Sowohl die FIS als auch das italienische Traditionsunternehmen sehen den Schutz der Athleten als oberste Priorität an. Gemäß der Unternehmensmaxime, den Menschen von Kopf bis Fuß zu schützen, wird dabei auf neuste Technologien und Schutzsysteme zurückgegriffen, die sich im Motorradsektor bereits erfolgreich beweisen konnten.

Algorithmus definieren
Das gemeinsame Projekt startete 2010 und ist momentan noch im Status der Datenerhebung. Dafür wurden Tester mit einem Daten-Recording-System ausgestattet, das auf Basis einer so genannten “Inertial Plattform” die Dynamiken der Alpinski-Wettbewerbe registriert. Die dadurch gewonnenen Daten werden eingesetzt, um einen Algorithmus zu definieren, der dann das speziell für den Skifahrer geeignete Schutzsystem auslösen wird. Die Dauer des gemeinsamen Projektes ist über die nächsten zwei Jahre bis 2013 angelegt.

Das jüngste Projekt des „FIS Injury Surveillance System“
„Die neue Partnerschaft mit Dainese ist das jüngste Projekt des „FIS Injury Surveillance System“, das vor fünf Jahren ins Leben gerufen wurde. Es nutzt unter anderem die Daten und Statistiken, die in den letzten vier Jahren gesammelt und erhoben wurden. Zugleich ist das Projekt die ideale Ergänzung zu den weiteren bereits bestehenden Projekten mit dem Oslo Sports Trauma Research Center und der Universität Salzburg”, so der Präsident der FIS Gian Franco Kasper.

Forschung nach Innovation und Verbesserung
„Den Menschen beim Ausüben seines Sports zu schützen, ist die ‚Mission’ unseres Unternehmens, die uns seit 1972 unablässig nach Innovationen und Verbesserungen forschen lässt. Wir begannen im Motorradsektor und haben uns seit damals ein immenses Wissen erarbeitet, was wir nun stolz in den alpinen Skisport einbringen dürfen. Unser Engagement in diesem Sektor startete in den 90er Jahren, in denen wir erstmals den Rückenprotektor im Skisektor einführten. Diese Entwicklung ist kontinuierlich und führt bis zur heutigen Adaption des D-Air. Die Zusammenarbeit mit der FIS, einer Föderation, die derart renommiert und sensibilisiert für die Sicherheitsrisiken in ihrem Sport ist, ehrt uns sehr“, so Lino Dainese, Präsident und Gründer von Dainese.