Beim Ski Weltcup-Klassiker in Wengen blicken die Verantwortlichen mit etwas sorge auf die Lauberhorn-Abfahrt. Die musste wegen der anhaltend warmen Temperaturen mit Spezialsalz und viel Chemie stabilisiert werden.

Erinnerung an 2007
Zehn Grad plus sind im Zielbereich am 14. Januar vorhergesagt worden - das erinnert an die Situation 2007, als der Slalomhang den Verantwortlichen weggeschwommen war. Damals hatte man auch versucht, mit dem Einsatz chemischer Mittel die Piste zu retten - und viel kritik dafür einstecken müssen. Inzwischen legitimiert ein Gesetz diese Praxis, um sportliche Großereignisse zu sichern.



Stauffer lässt auf weicher Unterlage proben
Sorgen machen sich auch die verantwortlichen in Maribor, wo ein Riesenslalom und ein Slalom auf dem Programm stehen. Auch hier muss mit chemischen Mitteln gearbeitet werden - den Damen droht ein sulziges Vergnügen. Die Deutschen sind darauf jedoch vorbereitet: „Aufgrund der aktuell warmen Witterung im gesamten Alpenraum gilt es, sich auf die zu erwartenden frühjahrsähnlichen Bedingungen in Maribor einzustellen. Wir werden uns deshalb in den kommenden beiden Tagen bei vergleichbaren Pistenverhältnissen auf die Rennen vorbereiten", so Chefcoach Thomas Stauffer.

Kitzbühel: Noch kein Problem
Optimistischer blicken die Verantwortlichen in Kitzbühel derzeit drein. Zwar regnete es auch hier und die warmen Temperaturen weichen die Piste auf - allerdings hofft man auf einen Temperaturabfall in den kommenden Tagen. Noch ist die Austragung der Hahnenkammrennen jedenfalls nicht gefährdet.

Was bei den Rennen passiert, erfahrt ihr in unserem Liveticker!