Nach dem sehr gelungenen Auftakt zur Ski Cross Weltcup Saison Mitte Dezember in Innichen (ITA) geht es im neuen Jahr für die Ski Crosser weiter. In St. Johann steht am 07. Januar das spektakuläre Nachtrennen an.

Grauvogl kehrt zurück
Bereits am Donnerstag geht es in der Qualifikation zur Sache. Dabei kehrt aus deutscher Sicht Alexandra Grauvogl in den Weltcup zurück. Insgesamt zehn Deutsche werden versuchen, das Finale am Freitag zu erreichen. Bei den Damen sind dies neben Grauvogl noch Christina Manhard, Anna Wörner und Heidi Zacher. Grauvogl gibt sich bescheiden im Vorfeld: „Der Wiedereinstieg in den Weltcup nach meiner Verletzung im Dezember dürfte, falls es wieder ähnlich hart und eisig ist wie in den vergangenen zwei Jahren, nicht ganz einfach sein. Doch nach dem sehr guten Training der vergangenen Wochen ist trotzdem eine Top-16-Platzierung das Minimalziel. Mein großes Saisonziel ist die Weltmeisterschaft in Deer Valley Anfang Februar.“


Stickl kommt als Vorjahressieger
Sechs Herren werden vom DSV dabei sein. Dabei dreht sich vieles um den Vorjahressieger Simon Stickl, der im Januar 2010 für einen Paukenschlag sorgte und dies gerne wiederholen würde: „Mein Ziel ist das Große Finale - nach meinem Erfolg 2010 sind auch die eigenen Erwartungen gewachsenen. Innichen hat gezeigt, dass sich das Starterfeld nach Olympia neu sortiert hat. Einige Athleten haben aufgehört, ein Rennen zu gewinnen ist dennoch nicht leichter geworden. Allein im deutschen Team sind einige Junge auf dem Vormarsch, die ein Wörtchen mitreden wollen.“ Damit meint Stickl die weiteren deutschen Starter Daniel Bohnacker, Paul Eckert, Florian Eigler, Thomas Fischer und Mathias Wölfl.

Statements der Betreuer

Heli Herdt, DSV-Sportdirektor Ski Cross
„Das Rennen in St. Johann fühlt sich für uns beinahe wie ein Heimrennen an. Die Veranstaltung wird wieder mit großer Spannung erwartet, wir freuen uns auf diesen sehr gut organisierten Wettkampf. Nach den guten Ergebnissen in Innichen, den guten Schneetrainingstagen - und den seitdem auch notwendigen Ruhetagen - gehen wir erhobenen Hauptes nach St. Johann, um dort wie schon 2010 mit guten Ergebnissen auf uns aufmerksam zu machen.“

Alex Böhme, Weltcup-Trainer
„Unser Team hatte in Innichen ein guten Start. Ich wünsche mir, dass wir uns auch in St. Johann wieder auf diesem Niveau präsentieren. Heidi Zacher ist in Top-Form, ihr Ziel muss eine Podestplatzierung sein, sie hat eindrucksvoll gezeigt, dass sie im Moment dazu in der Lage ist. Auch bei den Herren streben wir eine Top-8-Wertung an - Simon nimmt nach seinem Vorjahreserfolg die Rolle als Mitfavorit an. Unsere jungen Aktiven sollen ihren Aufwärtstrend weiter fortsetzen, möglichst viele Fahrerinnen und Fahrer die zweite Teilqualifikation für die Weltmeisterschaft abhaken.“