© DSV
Der Schweizer Skiverband Swiss Ski sucht einen Nachfolger für den zum Saisonende scheidenden Herren-Chef Martin Rufener. Im Visier der Verbandsspitze war dabei auch der neue Chefcoach der deutschen Damen Thomas Stauffer. Der hat aber bereits abgewunken.

Kein Déjà-vu
Die Situation gab es es kürzlich erst: Ein großer Ski-Verband sucht neuen Chef für sein Herrenteam, möglichst einen Landsmann und wird fündig beim Damenteam des DSV. So geschehen am Ende des letzten Winters: Mathias Berthold wechselte nach Österreich. Der DSV bestellte den Schweizer Thomas Stauffer als Nachfolger, der seitdem die Damen in der Erfolgsspur hält. Und jetzt haben die Eidgenossen auch bei Stauffer nachgefragt, um den scheidenden Martin Rufener zu ersetzen. Doch die Geschichte wird sich nicht wiederholen.

Stauffer bleibt - Bont oder Inglin im Topf
Thomas Stauffer wird jedenfalls bleiben - er will seine noch junge Aufgabe beim DSV fortsetzen. Damit haben die Verantwortlichen wohl die Wahl zwischen Osi Inglin, der bereits in der Saison 2005/2006 die Schweizer Damen betreut hatte und dann aus persönlichen Gründen überraschend zurückgetreten war. Zudem scheint der Posten auch Michael Bont zu reizen, der bereits vier Jahre lang die finnischen Damen trainierte und in diesem Zeitraum schon einmal bei Swiss Ski abgesagt hatte. Bont müsste allerdings seine eigene Firma hinten anstellen. Je nachdem, wie er sich entscheidet, könnte die Nachfolge von Rufener noch vor der Ski-WM im Februar geregelt sein.