© Alexis BOICHARD/AGENCE ZOOM
Die letzte Skiinfo-Umfrage drehte sich um die Sicherheit im Skirennsport. Wir haben gefragt: Wird genug für die Sicherheit der Weltcup-Athleten getan? Hier ist das Ergebnis.

Gemischtes Ergebnis
Grundsätzlich sehen die Skiinfo-User in diesem Ergebnis einen Bedarf an mehr Sicherheit für die Athleten. nur elf Prozent sind der Meinung, die FIS tue genug, um Stürzen und Verletzungen vorzubeugen. Wie dieser Bedarf erfüllt werden kann, daran scheiden sich die Geister. Während ein knappes Viertel (23 Prozent) aller Befragten davo ausgehen, dass der Skirennsport einfach nicht sicher ist, sieht die Mehrheit - exakt ein Drittel - ein hohes Maß an Verantwortung bei der Rennleitung vor Ort. Über Kurssetzung und entschärfte Sprünge sollen die Athleten geschützt werden. Immer noch jeder Fünfte hofft auf das Arbeitskomitee der FIS, dass über neue Materialvorgaben agieren soll. Wenig Bedeutung messt ihr dem engen Rennkalender bei. Dafür haben immerhin neun Prozent den Eindruck gewonnen, dass für die Verantwortlichen nur die Show zählt und die Gesundheit wenig gilt. Das ist fast jeder Zehnte. Fazit: Die Sicherheitsdebatte wird weitergehen, denn hier kann noch viel gemacht werden.

Euer Ergebnis im Überblick:
Skirennsport ist nicht sicher - da kann man auch nichts dran ändern
23%
Die FIS tut schon genug, um Stürzen vorzubeugen
11%
Das Material ist zu aggressiv. Das neue Arbeitskomitee der FIS wird hier neue Lösungen vorschlagen müssen
20%
Der Rennkalender ist zu eng - so sind Unfälle vorprogrammiert
3%
Es kommt auf die Rennleitung vor Ort an, um Torabstände und Sprünge im Sinne der Athleten zu setzen
33%
Den Verantwortlichen sind die Sportler doch egal - nur die Show zählt
9%