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Platz eins war es am Ende nicht - doch gehen die österreichischen Speedfahrer gestärkt aus dem ersten Training hervor. Sechs ÖSV-Fahrer unter den Top 15, vor allem Joachim Puchner überraschte als Elfter mit nur sieben Zehnteln Rückstand.

Svindal vorn
Die Bestzeit legte in Lake Louise aber Aksel Lund Svindal hin. Er blieb als einziger unterhalb der Marke von 1:50 Minuten. Knapp hinter ihm überzeugten Hans Grugger und Altmeister Patrik Järbyn aus Schweden. Die Mitfavoriten Klaus Kröll, Michael Walchhofer, Bode Miller und Didier Cuche blieben auf den Plätzen vier, sechs, sieben und elf in Schlagdistanz. Nur Carlo Janka fiel als 20. etwas ab.

Keppler und Strodl legen vor
Für das deutsche Quartett war es kein perfekter Testlauf - aber auch kein verpatzter. Mit hohen Startnummern kamen zwei DSV-Fahrer gut durch, zwei landeten abgeschlagen im hinteren Klassement. Als bester DSV-Starter überzeugte Stephan Keppler auf Position 22 und damit gut durch. Auch Andreas Strodl konnte mit Platz 35 dem Ziel, den Punkterängen, nahe kommen und empfahl sich so für einen Einsatz im Rennen. Um einen der beiden deutschen Startplätze in der internen Ausscheidung zu ergattern, werden sich Tobias Stechert (73.) und Hannes Wagner (78.) jedenfalls noch deutlich steigern müssen. An der Piste allein lag das Ergebnis dabei nicht - Georg Streitberger fuhr als 58. noch auf Rang zehn vor.

Albrecht kommt zurück - Züger reist ab
Für Aufsehen sorgte in Kanada auch das Comeback eines Langzeitverletzten: Daniel Albrecht wagte sich auf die Trainingspiste und zeigte sich trotz hinterer Zeit im Nachgang erleichtert. Für Landsmann Cornel Züger hieß es nach einem Sturz hingegen, die Heimreise anzutreten - er brach sich einen Daumen.
Das zweite Training im eiskalten Lake Louise, wo teilweise bis zu minus 35 Grad herrschten, wird am 25. November ausgetragen.