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Mit veränderter Streckenführung und zum teil völlig neuem Profil fiebern die Veranstalter des Audi FIS Ski-Weltcup Arber-Zwiesel dem Großereignis am 4. und 5. Februar entgegen. Dann kommt die Weltelite der Damen mit den deutschen Olympiasiegerinnen Maria Riesch und Viktoria Rebensburg an der Spitze zur Generalprobe für die drei Tage später in Garmisch-Partenkirchen beginnende Weltmeisterschaft an den Großen Arber.

Umbau garantiert Gänsehaut für Zuschauer und Athleten
Nach monatelangen Umbauarbeiten am Berg ist nun das Ergebnis erstmals vorgestellt worden. "Wir haben eine der attraktivsten und anspruchsvollsten Strecken im kompletten Ski-Zirkus", resümierte Thomas Liebl, Betriebsleiter der Arber-Bergbahn. Um bis zu 35 Meter wurde der Weltcup-Hang erweitert, Wellen eingebaut und das Ziel begradigt. Der Gesamtumfang beträgt etwa 200.000 Euro. Ein Vorteil für Athletinnen und Zuschauer gleichermaßen - so haben tausende Ski-Fans vom Ziel aus volle Sicht auf die Slalom-Strecke, und die Läuferinnen erleben eine Fahrt mit Gänsehaut-Atmosphäre.

Ehrenamtliche unverzichtbar
Nach drei Jahren Pause kehrt der Weltcup jetzt zurück an den einzigen Austragungsort in einem Mittelgebirge. Doch ohne die ausschließlich ehrenamtlichen Organisatoren wäre der Mega-Event nicht zu schultern: "Wir können auf die Mithilfe von etwa 400 Freiwilligen zählen. Das ist sicher einzigartig", sagte Organisations-Leiter Harald Haase im Rahmen der Pressekonferenz. Da die Rennen wegen der bevorstehenden WM am Freitag (Riesenslalom) und Samstag (Slalom) stattfinden werden, steht es den Schulen in Niederbayern, der Oberpfalz sowie in Teilen Tschechiens frei, am Freitag einen Winterwandertag zum Rennen zu unternehmen. Einige tausend Vorbestellungen seien bereits im OK-Büro eingegangen. Überhaupt ist ab jetzt der offizielle Ticket-Verkauf online auf www.eventim.de freigeschaltet. Karten gibt's auch in vielen Vorverkaufsstellen bundesweit.

Liveübertragung im Fernsehen
Damit Millionen Ski-Fans auf der ganzen Welt beste Bilder von den Rennen am Arber geliefert bekommen, haben sich Vermarkter und TV-Produzenten am Mittwoch auf 14 Kameras entlang der Strecke geeinigt. Im deutschsprachigen Raum übertragen die ARD, ORF 1 und Eurosport viele Stunden live.