US-Topfahrer Ted Ligety verlässt Rossignol und fährt ab der kommenden Saison auf Head Ski. Für Head ist es der vierte prominente Neuzugang, für Rossignol nach den Abgängen von Werner Heel und Julia Mancuso ein weitere Verlust.

Erfolgreiche Karriere
Mit dem siebten Platz im Gesamtweltcup vergangene Saison zählt Ted Ligety im Alter von 25 Jahren bereits zu den festen Größen im Weltcup-Zirkus. 2008 und 2010 konnte Ted Ligety die Disziplinenwertung im Riesenslalom für sich entscheiden und zwei kleine Kristallkugeln mit nach Hause nehmen. Außerdem gewann er 2006 die Kombination bei den Olympischen Spielen in Sestriere / Turin und sicherte sich bei den Weltmeisterschaften in Val d’Isère 2009 die Bronzemedaille im Riesenslalom.

Ligety: Auch im Slalom hohe Ziele
Nach seiner Entscheidung zeigte sich "Shred", so lautet Ligetys Spitzname, begeistert: „Natürlich ist das ein aufregender und spannender Schritt, aber ich freue mich sehr jetzt, ein Mitglied dieses Teams zu sein. Das Abschneiden der Head-Athleten bei vergangenen Großereignissen spricht für sich. Mein Hauptziel ist es im Moment, mein Niveau im Slalom wieder auf das Level zu bringen, das ich im Riesenslalom habe. Was sonst noch kommt, werden wir sehen.“

"Geborener World Cup Rebel"
Auch bei den Kennelbachern freute man sich über den nächsten Star: „Ted ist ein toller Typ und sprüht vor Energie. Er passt perfekt in unser Team“, so Renndirektor Rainer Salzgeber und fügte hinzu. “Wir glauben, dass Ted das Potenzial hat, sich zu einem starken Allrounder zu entwickeln.“ Head CEO Johan Eliasch zeigte sich ebenfalls zufrieden „Ted Ligety ist ein unglaublich talentierter Skirennläufer. Sein Kampfgeist und sein spektakulärer Stil sind einzigartig! Es ist uns wichtig Athleten mit einer starken Persönlichkeit im Team zu haben. Ted ist ein geborener World Cup Rebel. Es macht Spaß ihm zuzusehen und er hat unglaubliches Potenzial - die Testergebnisse waren mehr als beeindruckend, was uns nächste Saison viel von ihm erwarten lässt.“

Hoffmann sucht neue Ziele bei Nordica
Nicht mehr bei Head ist dagegen Ambrosi Hoffmann. Der Schweizer Speedfahrer soll nun bei Nordica Zugpferd für die schnellen Disziplinen sein. Erfahrung genug bringt der 33-Jährige dafür mit.