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Beim ersten nacholympischen Training der Damen zum Weltcup im schweizerischen Crans Montana legte Marie Marchand-Arvier die Bestzeit vor. Die Französin verwies in 1:36,53 Minuten die beiden Italienerinnen Lucia Recchia (+0,17) und Daniela Merighetti (+0.53) auf die Plätze. Doppel-Olympiasiegerin Maria Riesch erreichte als 18. das Ziel.

Niedrige Startnummern im Vorteil
Das erste Abfahrtstraining in Crans Montana litt unter widrigen Wetterbedingungen. Bewölkter Himmel und starker Wind sorgten für eine Verkürzung der Abfahrt auf der Piste "Nationale". Vor allem die niedrigen Startnummern profitierten von ihrem frühen Start. Die vier Schnellsten trugen die Nummern sechs, eins, fünf und vier. Als 14. startete Maria Riesch, die gestern noch begeistert in München empfangen worden war. Die Partenkirchenerin gab nach dem Rückreisestress aus Kanada noch kein Vollgas und benötigte 1,83 Sekunden länger als Marchand-Arvier. Abfahrtsolympiasiegerin Lindsey Vonn war noch einmal sieben Hundertstel langsamer. Die US-Amerikanerin kann sich am Samstag mit einem zweiten Platz in der Abfahrt bereits die kleine Kristallkugel für die Disziplinwertung sichern.

Plätze 46 und 47 für Stechert und Rebensburg
Anja Pärson zeigte sich von ihren bei Olympia erlittenen Blessuren gut erholt und landete auf dem siebten Rang (+1,28). Beste Lokalmatadorin wurde im ersten von zwei Trainings Nadia Styger als Elfte (+1,49). Mit Riesch trainierten auf der "Nationale" auch Gina Stechert, Vikotria Rebensburg und Katharina Dürr vom Deutschen Skiverband. Mit mehr als vier Sekunden Rückstand rangierten die Drei nur auf den Plätzen 46, 47 und 50. Für den morgigen Donnerstag ist eine weitere Trainingssitzung angesetzt, bevor es dann am Freitag wieder um Weltcuppunkte geht.