Das Schweizer Geschwisterpaar Andreas und Franziska Steffen gewann das jeweilige Europacuprennen im Rahmen der Coop Skicross Tour. Bei den Herren setzte sich Andreas Steffen in einem rein schweizerischen Finale vor Patrick Gasser, Manuel Eicher und Alex Fiva durch, während seine Schwester Franziska bei den Damen siegte. Sanna Lüdi und Emilie Serain erfüllten die Belastungsprobe und dürften damit das Ticket nach Vancouver wohl gelöst haben.

Olympia verpasst - aber hochmotiviert in der Heimat
Das Teilnehmerfeld in Davos war mit hochkarätigen Namen besetzt, waren doch zahlreiche Weltcup-Fahrer, welche die Olympia-Qualifikation verpasst haben, am Start des Europacups. Mit dem aktuellen Vize-Schweizermeister Andreas Steffen gewann dann auch einer der großen Favoriten. Steffen definierte die X-Games, die Olympischen Spiele sowie Berner Oberländer Skicross Woche als seine Saisonziele. Nach dem guten Ergebnis bei den X-Games (4. Rang) und dem Verpassen von Vancouver konzentriert sich der mehrfache Skicross Schweizermeister nun auf die Rennen in der Heimat.


Franziska muss wohl bei Olympia zuschauen
Eine starke Leistung in Davos zeigte auch die zweite Steffen im Bunde: Nach der zweitschnellsten Qualifikationszeit konnte Franziska Steffen bis zum Finale jeden Heat für sich entscheiden. Trotz ihres Sieges in Davos und erfüllten Qualifikationskriterien muss die Teaminterne Nummer 5 wohl über die Klinge springen und den Olympischen Skicross in Vancouver nur als Zuschauerin verfolgen.

Andreas Steffen siegt auch beim Open Rennen
Auch das am Sonntag ausgetragene Open-Rennen der Coop Skicross Tour in Davos entschied Steffen für sich vor den beiden Deuschen Andreas Tischendorf und Andreas Schauer. Bei den Damen gewann Theresa Huber, Franziska Steffen wurde Vierte. Die Damen des Deutschen Skiverbandes konnten am Sonntag gar einen dreifachen Erfolg feiern, da hinter Huber auch Sarah Reisinger und Christina Manhard auf das Podium fuhren.