© Getty Images
Bisher konnten die alpinen Damen sportlich nicht in Erscheinung treten. Das Wetter sorgte für eine Absage nach der anderen und setzte der Piste arg zu. Am heutigen Montag (15.02.) soll nun ein geteiltes Training stattfinden. Bevor es mit der Abfahrt am Mittwoch für Maria Riesch und Co. endlich um Medaillen geht, haben die deutschen Trainer bereits einen Startplan ausgegeben.

Slalomplätze werden im Training ausgefahren
Für den Slalom haben sich im Vorfeld der Olympischen Spiele fünf Athletinnen qualifiziert, sodass Bundestrainer Mathias Berthold hier die Qual der Wahl hat. Gesetzt sind Maria und Susanne Riesch. In Nakiska bei Calgary, wo die deutschen Damen trainieren, wird sich am 19. oder 20. Februar entscheiden, wer die zwei freien Plätze besetzt. Zwischen Christina Geiger, Fanny Chmelar und Katharina Dürr wird es die interne Ausscheidung geben. Aufgrund der Terminverschiebung haben die Trainer entschieden, dass Dürr nicht an der Super-Kombination teilnimmt. Hätte die Super-Kombination wie geplant am Sonntag stattfinden können, hätte die 20-Jährige dort ihren ersten Olympia-Einsatz bekommen.

Skaardal hofft auf "Pause von Mutter Natur"
Ob sich die Damen am Montag auf die Piste begeben können, entscheidet auch Atle Skaardal. "Die Situation ist dramatisch. Wir haben Neuschnee im oberen Bereich, nassen Schnee in der Mitte und verregneten Schnee am Ende", beschreibt der FIS-Rennchef der Damen die Lage. Die Verantwortlichen hoffen darauf, dass es friert und wünschen sich "eine Pause von Mutter Natur". Am heutigen Montag soll es aufklaren und so die Temperaturen fallen. Wenn das geteilte Training vor und nach der Herrenabfahrt stattfinden kann, wäre zumindest schon einmal der erste Schritt für die Abfahrt am Mittwoch gemacht.