Am 8. Februar war Ski Crosser Simon Stickl Gast in der ProSieben-Talkshow TV total. Dabei gab er Entertainer Stefan Raab einen Einblick in die neue olympische Sportart und zeigte sich vor dem Highlight des Winters ganz locker.

Stickl mit 22 Jahren schon erfolgreich
In diesem Winter hatte der 22-Jährige sensationell den Weltcup von St. Johann in Österreich gewonnen. Dennoch zählt er sich nicht zu den Favoriten: "Im Ski Cross ist alles möglich. Ich kann gewinnen, ich kann 32. werden." Dazu trägt im Ski Cross auch die Tatsache bei, dass Körperkontakt erlaubt ist, wie er Stefan Raab in der Sendung verriet, denn schließlich fahren vier Athleten gegeneinander. "In dem Sport ist viel Erfahrung gefragt. Wann überhole ich? In den Top Ten sind die meisten schon über 30", ergänzte Stickl.

Mit Riesenslalomski zum Erfolg
Die Grundlagen für eine erfolgreiche Olympiasaison hat der DSV-Athlet im Sommer gelegt. Mit dem Ticket nach Vancouver hat er bereits sein Soll erfüllt, aber welcher Olympionike träumt nicht von einer Medaille? Stickl wie viele andere Außenseiter schon. Bei seinem Versuch, einen der ersten drei Plätze zu erkämpfen, steht der Bad Wiesseener auf normalen Riesenslalomski. Seine sind 1,93 Meter.

Anreise am 11. Februar
Am 11. Februar fliegt Stickl nach Kanada und wird dann sein Quartier im olympischen Dorf in Vancouver beziehen. Die Eröffnungsfeier will er sich natürlich nicht entgehen lassen. Anders als für die alpinen Skirennläufer ist das für den Ski Crosser kein Problem, denn sein Wettkampf findet auf dem nur 30 Autominuten entfernten Hausberg von Vancouver Cypress Mountain statt.