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Olympische Spiele stecken voller Geheimnisse. So ist zum einen unklar, wo und wann der Winter den Winterspielen abhanden gekommen ist - Minusgrade sucht man in Vancouver und Umland weiterhin vergeblich. Es gibt aber auch konkretere Rätsel: Zum Beispiel die Frage, wie eigentlich die Abfahrtsstrecke aussieht.

Dave-Murray-Run: Eine echte Unbekannte
Ein solches Geheimnis wurde wohl noch nie um die Abfahrtsstrecke der Winterspiele gemacht. Nachdem beim Weltcup-Test vor zwei Jahren die Königsdisziplin nicht im Progamm war und daher auch nicht trainiert oder gefahren wurde und Whistler auch nicht zu den Standardstrecken gehört, gibt es nun ein strenges Besichtigungsverbot. Ab Montag wird man also erst mehr wissen, denn dann dürfen alle auf die Dave-Murray-Strecke.



Organisierter Heimvorteil?
Die einzige Nation, die schon proben durfte, sind die Kanadier. Sie testeten in der Saisonvorbereitung und noch einmal nach Kitzbühel auf der Olympiapiste. Der Unmut der führenden Skinationen gegenüber den Gastgebern ist daher verständlich. Die gehen davon aus, dass Manuel Osborne-Paradis gegenüber Cuche, Walchhofer und Co. einen echten Heimvorteil haben wird.

Favoriten angeschlagen
Noch haben aber auch die anderen Stars drei Trainingsläufe ab dem 10. Februar, um die Strecke kennenzulernen. Die Fragezeichen um Michael Walchhofer werden dabei kleiner - er wird nach dem Sturz in Kitzbühel und den daraus resultierenden Knieproblemen wohl antreten können. Auch Didier Cuche ist angeschlagen, aber trotz Handschiene dabei. Mitfavorit Aksel Lund Svindal hat ebenfalls seine Methoden, um den strapazierten Körper wieder auf Vordermann zu bringen, wie man im folgenden Videoclip sehen kann. Wo die heißen Anwärter wirklich stehen, wird das erste Training am 10. Februar zeigen.

olympic prep from aksel svindal on Vimeo.



Aksel Lund Svindal lässt sich einrenken