Letztes Jahr war das HEAD Racing Team wieder eines der schnellsten Teams der Saison. Dieses Tempo möchte es beibehalten. Deshalb hat HEAD die schnellsten Ski der Welt für 2010/11 noch ein bisschen schneller gemacht. Das Geheimnis heißt KERS. Es entstammt der Formel 1 und setzt Didier Cuche, Bode Miller und Co. dahin, wo sie hingehören: in die Pole Position.

Der Extra-Boost
Die KERS-Technologie funktioniert wie ein Turbolader, der das Heck des Skis zum Schwungende gezielt versteift und den Fahrer in den nächsten Turn katapultiert: merklich mehr Druck und mehr Speed! Wie wenn ein Formel-1-Pilot auf den KERS-Knopf drückt, um seinen Gegner abzuhängen. Die HEAD KERS Technologie ist ein elektronisches, vollautomatisches und integriertes System.

Wie es funktioniert
Die maximale Durchbiegung eines Skis erfolgt am Ende jedes Schwungs. In diesem Moment setzt der integrierte KERS-Mikrochip in den Fasern des Skis Energie frei. Das Skiende versteift sich, erzeugt einen Rebound-Effekt, was den Ski zusätzlich beschleunigt und den Skifahrer aus der Kurve hinaus katapultiert.



Technischer Hintergrund
Die HEAD KERS Technologie ist eine revolutionäre Weiterentwicklung der Idee hinter HEAD Intelligence. Im Gegensatz zu Intelligence hat KERS keinen Einfluss auf die Torsion des Skis. KERS konzentriert sich voll auf den Längsflex. Zudem baut KERS auf einem Chip auf, der Energie speichert und im richtigen Moment geballt freisetzt. Piezoelektrische Fasern transformieren kinetische in elektrische Energie, die im Chip im Kern des Skis gespeichert wird. Die elektrische Energie wird am Ende des Schwungs im Heck freigesetzt. Timing und Auslösung werden automatisch koordiniert. Je nach Flexmuster der verschiedenen Skimodelle werden die Sensoren vorprogrammiert: Je aggressiver der Ski sein soll, desto stärker der Versteifungseffekt im Heck.