© Kurt Arrigo/Rolex
Für Christoph Gruber ist die Saison vorzeitig zu Ende. Der Österreicher war beim Einfahren vor der Abfahrt in Wengen gestürzt. Dabei erlitt der 33-Jährige eine schwere Gehirnerschütterung und verletzte sich das linke Knie schwer. Für Gruber stellt sich nun die Frage, ob er überhaupt noch einmal in den Weltcup zurückkehren will.

Gruber braucht "Abstand vom Skisport"
Am Montag (18.01.) ließ Christoph Gruber sein Knie in Innsbruck genauer untersuchen. "Die Untersuchung hat eine ernüchternde Diagnose gebracht: Sprung im Schienbeinkopf, Einriss des hinteren Kreuzbandes und eine Meniskusquetschung", berichtet der Speed-Spezialist auf seiner Homepage. Zwar muss Gruber nicht operiert werden, aber er darf sein Bein vier Wochen nicht belasten. "Da die Saison für mich bis zur Verletzung überhaupt nicht wunschgemäß verlief und mich sehr viel Kraft gekostet hat, bin ich mir zum jetzigen Zeitpunkt über meine sportliche Zukunft noch nicht im klaren. Jetzt muss ich mich erst einmal mit dieser neuen Situation auseinandersetzen und werde versuchen, in den nächsten Wochen etwas Abstand vom Skisport zu gewinnen. Erst dann werde ich eine Entscheidung treffen", so der Tiroler, der in seiner bisherigen Karriere fünf Weltcuprennen gewinnen konnte.