Der Ski Cross Weltcup in Alpe d'Huez (FRA) stand am Finaltag unter keinem guten Stern. Aufgrund des schlechten Wetters mussten die Finalheats abgesagt werden und das Resultat der Qualifikation zählte als Endergebnis. Damit siegten Kelsey Serwa und Christopher Delbosco aus Kanada.

Bekannte Namen auf dem Podium
Damit mussten die Ski Cross Fans vor Ort auf die packenden Heats verzichten. Bei den Damen kamen hinter Serwa die Französin Ophelie David sowie Ashleigh McIvor (CAN) auf die Plätze zwei und drei. Bei den Herren wurde das Podium durch Tomas Kraus (CZE) und Ted Piccard aus Frankreich komplettiert. Weltmeister Andreas Matt (AUT) wurde Vierter.

Zwei DSV-Damen in den Top Ten - Fiala schafft Olympia-Norm
Die deutschen Damen konnten durch die Absage der Finalheats zwei Top Ten-Platzierungen feiern. Anna Wörner wurde Achte, während Julia Manhard im Endklassement Neunte war. Sarah Reisinger kam auf den 22. Platz und Christina Manhard war am Ende auf Rang 26 zu finden und konnte ebenfalls noch Weltcuppunkte sammeln. Bei den Herren war Martin Fiala bester Deutscher auf dem 14. Rang und schaffte damit die Olympia-Norm, nachdem er zuvor in Innichen die halbe Qualifikation erreichte. Simon Stickl, Sieger von St. Johann, kam auf den 19. Rang. Die restlichen deutschen Starter landeten außerhalb der Punkteränge.

Schmid und David im Gesamtweltcup vorne
Durch ihren zweiten Platz in Alpe d'Huez konnte Ophelie David auch ihre Führung im Gesamtweltcup festigen. Sie hat nach fünf von zwölf Wettbewerben 370 Punkte auf ihrem Konto und damit 63 Zähler Vorsprung auf McIvor. Beste Deutsche ist Julia Manhard auf Rang 12. Michael Schmid heißt der Führende Ski Crosser bei den Herren. Er hat knapp 100 Punkte Vorsprung auf Xavier Kuhn, der in Alpe d'Huez Achter wurde. Simon Stickl ist als bester Deutscher Fünfter.

Die nächsten Weltcup-Wettbewerbe der Ski Crosser sind in Blue Mountain (CAN) und Lake Placid (USA), bevor es dann zu den Olympischen Spielen nach Vancouver geht.