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Auf dem heimischen Lauberhorn haben die Schweizer offenbar die besten Karten: Didier Cuche setzte am 12. Januar in 2:33,51 Minuten die beste Zeit, unter den besten sechs tummelten sich zwei weitere Eidgenossen. Bester Deutscher war Stephan Keppler auf Rang 35.

Cuche knapp vor Heel
Die Abfahrt in Wengen ist en Stück Schweizer Volksgut. Kein Wunder, dass sich die drei heimischen Mitfavoriten bereits im ersten Training nicht lumpen ließen. Didier Cuche legte die Bestzeit vor, distanzierte dabei den Italiener Werner Heel aber nur um neun Hundertstel. Zeitgleich auf Rang drei kamen Carlo Janka und der Österreicher Georg Streitberger ein, nur knappe drei Zehntel hinter der Bestmarke.

Starkes Fill-Comeback
Überraschend schnell meldete sich in Wengen Peter Fill von den Verletzten zurück. Sein fünfter Rang ist nach der langen Abwesenheit besonders hoch zu bewerten. Hinter ihm kam kam Vorjahressieger Didier Defago ins Ziel. Er und Andrej Sporn aus Slowenien lagen dabei noch unter vier Zehnteln und damit recht knapp an der schnellsten Zeit. Etwas mehr Rückstand musste zwei andere Rückkehrer hinnehmen: Bode Miller landete als Zwölfter knapp hinter Aksel Lund Svindal, beide lagen etwas über eine Sekunde zurück.

Walchhofer ausgeschieden
Seine Ambitionen für die Super-Kombination untermalte Ivica Kostelic, der als 20. nur rund zwei Sekunden verlor. Konkurrent Benni Raich dagegen musste über fünf Sekunden hinnehmen. Mitfavorit Michael Walchhofer stürzte, blieb aber unverletzt.

DSV: Luft nach oben
Die deutschen Speedfahrer haben sich den Punkterängen angenähert, aber auch noch Luft für Verbesserungen gelassen. Stephan Keppler war als 35. bester Deutscher im ersten Testlauf. Andreas Strodl (37.) und Hannes Wagner (62.) lagen noch weiter zurück. Peter Strodl verzichtete auf den Start. Vor dem ersten Weltcup-Rennen am kommenden Freitag steht noch ein weiteres Training auf dem Programm.

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