Dominque Gisin hat sich bei ihrem Sturz am Freitag (08.01.) in der ersten Abfahrt in Haus im Ennstal doch schlimmer verletzt als zunächst vermutet. Die Schweizerin wurde bereits am Sonntag erfolgreich operiert. Da eine mehrwöchige Pause droht, ist ihr Olympiastart fraglich.

Eingeklemmter Menikus und Kreuzbandzerrung
Beim ersten Abfahrtsrennen in Haus im Ennstal war Dominique Gisin nach ihrem Sturz direkt wieder aufgestanden. Nichts deutete auf eine Verletzung hin. Anschließend wurde aber ein eingeklemmter Innen- und Außenmeniskus im rechten Knie diagnostiziert. Bei der 70-minütigen Operation wurde zudem eine Zerrung des vorderen Kreuzbandes entdeckt. Für die Speed-Spezialistin aus Engelberg, die zu den aussichtsreichsten Medaillenkandidatinnen von Swiss Ski zählt, beginnt nun ein Wettlauf mit der Zeit. Gisin wird eine Woche stationär behandelt und hat in der Klinik bereits mit dem Rehabilitationsprogramm begonnen. Erst in ein paar Tagen kann genau gesagt werden, wie lange der Heilungsprozess dauert. Bereits in 38 Tagen findet das olympische Abfahrtsrennen der Damen in Whistler statt.