Wie die Financial Times Deutschland in seiner Online-Ausgabe berichtet, steht Rossignol vor einer Fusion mit den Skimarken Völkl und K2. Am Anfang des Jahres war der weltweit größte Skiausrüster laut Rossignol-Chef Bruno Cercley "Quasipleite". Nun könnte die Marke Kern eines neuen Ski- und Outdoor-Konglomerats stehen.

Vorkaufsrecht für Jarden
Derzeit gehört Rossignol zu 81 Prozent der australischen Macquarie Bank und zu 17 Prozent dem US-Konsumgüterkonzern Jarden, der auch Eigner von Völkl und K2 ist. Die anderen zwei Prozent hält Cercley selbst. Laut FTD soll Macquarie mittelfristig aussteigen. Jarden hat ein Vorkaufsrecht und könnte so um Rossignol ein Ski-Imperium errichten.

Schon zwei Weltcupsiege in diesem Winter
Um Rossignol zu sanieren trat Bruno Cercley auf die Kostenbremse. Die Produktion stand zwischenzeitlich still, die Zahl der Angestellten wurde reduziert und auch im Rennbereich gab es Einsparungen. So verließ Lindsay Vonn trotz ihrer zahlreichen Erfolge Rossignol und wechselte zur Konkurrenzmarke HEAD. Auch ohne die ehemalige Nummer eins im Rennstall blieb Rossignol erfolgreich. So bewiesen Manuel Osborne-Paradis und jüngst Tessa Worley mit ihren Weltcupsiegen, dass die Ski immer noch schnell und konkurrenzfähig sind.