Erstmals hat der ADAC in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Skilehrerverband (DSLV) die Sicherheit auf zehn beliebten Skipisten unter die Lupe genommen. Die untersuchten Pisten, eine im Bayerischen Wald und neun im Alpenraum, zeigen wenig Schwächen in der Sicherheitsausstattung. Überprüft wurden Maßnahmen von Liftbetreibern in fünf Kategorien: Orientierung/Information, Markierung, Sicherung/Sperrung, Pistenpräparierung und Rettungsalarmierung/Notfallrufnummern.

Sieben Mal die Bestnote bei der Präparierung
Das optimale Ergebnis (100 Prozent) bei der Präparierung der Pisten konnten Nebelhorn (Oberstdorf), Kandahar (Garmisch-Partenkirchen), Schlegelkopf (Lech am Arlberg), Familien-Streif (Kitzbühel), Corvatsch (St. Moritz), Sylvester (Bruneck) und Saslong (St.Christina/Gröden) einfahren. Großer Arber (Bodenmais), Zehnerkar (Obertauern) und Lauberhorn (Wengen) sind mit 79 bis 95 Prozent zwar nicht perfekt, aber nahe dran. Im Bereich der Sicherung sowie Markierung der Abfahrten konnte keine der gecheckten Pisten die Tester voll überzeugen. Doch trotz Optimierungsbedarf an diesen Stellen sind alle Abfahrten ohne Bedenken befahrbar und sicher.



Wie wurde getestet?
Die Pisten wurden von den ADAC- und DSLV-Testern mehrmals und unabhängig voneinander befahren und bewertet. Dabei standen das Vorhandensein von Wegweisern, Panoramatafeln, Hinweise auf Gefahrenstellen wie Kreuzungen, Absicherungen von Hindernissen und Absturzstellen oder Notfallnummern auf den Liftpässen im Fokus. Wurden 100 Prozent in einer Kategorie erreicht, bescheinigten die Experten der Skiabfahrt eine optimale Ausstattung mit sicherheitsrelevanten Einrichtungen. Insgesamt konnten die begutachteten Pisten zehnmal das Top-Ergebnis für ein Kriterium erzielen.

Hier findet ihr die Ergebnisse der zehn untersuchten Pisten!

Quelle: ADAC