Beinahe wäre es gar nichts geworden mit dem 2. FIS Champions Cup im Parallel-Slalom in Moskau. Das Wetter spielte vor dem Promotionevent, das auf einer riesigen Rampe vor der Universität stattfindet, mit Regen und zu hohen Temperaturen nicht mit. Nun macht Schnee aus der modernen Skihalle Snow Dome Krasnogorsk den Start am Samstag (21.11.) der Slalom-Asse doch möglich.

35.000 Zuschauer werden erwartet
"Wir sind zuversichtlich, dass es eine große Show wird. Aufgrund des wechselnden Wetters bedarf es enormen Anstrengungen, um die Piste zu präparieren. Wir gehen davon aus, dass wir mit den letzten Vorbereitungen erst wenige Stunden vor dem Start fertig sind", berichtet Günter Hujara, FIS Herren-Renndirektor der Herren, zum Stand der Dinge. So rechnen die Veranstalter, der Internationale Skiverband FIS und der russische Skiverband, damit, dass sich die Anstrengungen rechnen. So werden bei freiem Eintritt zwischen 30.000 und 35.000 Zuschauer erwartet. Um die besten Slalom-Fahrer nach Moskau zu holen, wird auch mit dem Preisgeld nicht gegeizt. So bekommen die Athleten eine satte Antrittsprämie von 7.000 Euro - insgesamt werden bei dem Event 150.000 Euro ausgeschüttet.



Levi-Sieger in Moskau am Start
An den Start gehen beim zweiten Champions Cup die aktuell besten Slalom-Athleten aus dem Weltcup. So starten mit Weltmeisterin Maria Riesch und Reinfried Herbst die beiden Sieger vom ersten Slalom-Weltcup am vergangenen Wochenende im finnischen Levi. Auch der amtierende Weltmeister der Herren Manfred Pranger will sich in den direkten Duellen mit seinen ärgsten Konkurrenten messen. Vorjahressieger Felix Neureuther fehlt, sodass der Weg dieses Jahr für Jean-Baptiste Grange frei sein könnte. Der Franzose verlor im vergangenen Januar das Finale gegen den Deutschen. Bei den Damen, die erstmals auf die Moskauer Rampe gehen, ist Schweden am stärksten vertreten. Maria Pietilae-Holmner, Frida Hansdotter und Therese Borssen wollen ihre Duelle als Sieger verlassen. Dazu kommen Sandrine Aubert aus Frankreich, die Kroatin Ana Jelusic und mit Fanny Chmelar auch eine zweite DSV-Athletin.