Frida Hansdotter ist sicherlich kein Überflieger auf zwei Brettern. Die Schwedin musste sich ihre Erfolge alle hart erarbeiten. Mit viel Training hat es die Schwedin aber mittlerweile zu einer konstanten Top-30-Fahrerin gebracht.

Weltcup-Debüt auf dem Rettenbachferner
2004 feierte Frida Hansdotter ihr Weltcup-Debüt. Gleich zu Beginn der Saison 2004/2005 durfte sie sich auf dem Rettenbachferner von Sölden die Ski unterschnallen. Allerdings konnte sich die damals 20-Jährige nicht für das Finale qualifizieren.

Erste Punkte in Levi
In ihrer ersten Weltcup-Saison trat Hansdotter nebenbei immer auch noch im Europacup an. Dort sicherte sie sich im schweizerischen Leukerbad ihren ersten EC-Triumph im Slalom. Die schwedische Technikerin arbeitete weiter hart im Training und konnte zu Saisonbeginn 2006 im finnischen Levi erstmals Weltcup-Punkte einstreichen. In ihrer Paradedisziplin wurde Hansdotter 13.

2008/2009: Zweiter EC-Sieg und erstes WC-Podium
Mit jedem Rennen wurde Frida Hansdotter sicherer und so war es kein Wunder, dass sie im Stangenwald auch irgendwann vorne auftauchen würde. Zunächst gewann sie vor heimischem Publikum in Funasdalen 2008 ihren zweiten Europacup. Im März des Winters erreichte sie dann endlich das Weltcup-Podium. In Ofterschwang behielt sie im Slalom die Übersicht und kurvte auf den zweiten Rang.

Steckbrief
Geboren: 13.12.1985
Hobbies: Freunde und Familie
Nation: Schweden
Heimatverein: Norbergs SLK

Erfolge
Es folgt ein kurzer Blick in den Karrierespiegel der Schwedin. Die einzelnen Disziplinen sind wie folgt abgekürzt: DH=Abfahrt, SG=Super-G, GS=Riesenslalom, SL=Slalom, SC=Super-Kombination, K=Kombination.

Olympische Spiele
noch keine Teilnahme

Weltmeisterschaft
2009 in Val d’Isère (FRA): SG (DNF), SC (DNF), GS (DNF), SL (15)
2007 in Are (SWE): SG (30)

Weltcup
eine Podiumsplatzierung